Programmübersicht

Programmübersicht Januar 2017

Dienstag
17.1.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissage:
TRANSZENDENZ DES AUGENBLICKS

Wie kommt die Zeit ins Bild? Die Malerei der Bettina Düesberg zielt auf Augenblicke und Situationen, die im Werden und Vergehen von Zeit und Körper den Blick für Wesentliches öffnen.

Bettina Düesberg malt "das Unendliche im Jetzt" mit grobem Pinselstrich und intensiver Farbigkeit. Ihre Bilder muten auf eigentümliche Weise "großzügig" an, sie zeigen letztlich stillgestellte Schaffensprozesse, deren Spuren den Bildraum vielschichtig gestalten. Aus der Anordnung variabler Pinselschwünge entstehen menschliche Körper, Gesichter, Tiere oder fabelähnlich personalisierte Tierfiguren, die sich auf besondere Weise dynamisiert und beweglich gebärden.
Der stillgestellte Augenblick oder die Situation gibt dabei den Blick frei auf Verborgenes, auf Andauerndes und Kompliziertes, auf das Paradox von Berührung und Abwehr. So erscheinen die Bildflächen "zeitgesättigt", ihnen scheint Handlung, Erfahrung und lebendiges Denken eingeschrieben zu sein.
Diese Kunst der Mehrschichtigkeit ist bei den stets über einen längeren Schaffenszeitraum entstehenden Bildern durchaus wörtlich zu nehmen. Sie ermöglicht die emotionale Begegnung so ausdauernd wie sie die intellektuelle Auseinandersetzung einfordert. Das Interesse des Betrachters wird dabei nicht zuletzt vielschichtig auf die Tradition der Malerei und klassische Sujets zurückgebogen. (Frauke Nowak)

Bettina Düesberg, geb.1961, aufgewachsen in Brüssel, Belgien; lebt und arbeitet seit 1974 in Deutschland, 1978 Studium an der FKN, 1995 Ausbildung Theatermalerei an der Staatsoper Berlin und dem Deutschen Theater (DT),
2005 Eröffnung der Atelier||Galerie  Bettina Düesberg

Sonderveranstaltungen zur Ausstellung:
Jeweils samstags um 11 Uhr, am 21. Januar, 11. Februar, sowie zur Finissage am 25. Februar 2017.

Konzert mit Querflöte und Harfe.
Jonas Kämper und Lara Meyer-Struthoff spielen aus einem romantischen Repertoire.
Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an das Konzert führt die Künstlerin durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 25. Februar 2017.


Freitag
20.1.
20 Uhr

Das Konzert ist ausverkauft! Es gibt noch wenige Restkarten an den Vorverkaufsstellen!

Traditional Blues & Boogie Duo
Hübner & Müller

homepage Harro Hübner
Eintritt 12 Euro

Harro Hübner und Klaus Müller touren seit 1997 gemeinsam durch das gesamte Bundesgebiet und waren schon oft in der Petruskirche zu Gast, in der sie auch ihre „Live-CD 2002“ aufnahmen. Bei ihren weit über 400 gemeinsamen Festival-, Club-, Kirchen-, Schüler- und Rundfunkkonzerten begeisterten sie durch Virtuosität, Humor, Intensität und emotionale Tiefe. Musikalisch unternehmen sie eine kleine Zeitreise und spielen mit Vorliebe Blues & Boogie im Stil der 20er bis 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Und dies auf ihre ganz besondere, eigene Art und Weise.
Harro Hübner, Jahrgang 1965, aufgewachsen auf einem Bauernhof in Mecklenburg, erlernte sein musikalisches Handwerk Mitte der 80er Jahre in Potsdam bei Bands wie „Handarbeit“ und „Keimzeit“- dieser gehörte er als Mitglied von 1986 bis 1988 an. Mitte der 90er Jahre stiess er dann zu „Pass over Blues“ und prägte nachhaltig den Stil dieser Formation. Sein Gesang ist rauh, warm, intensiv, ehrlich und ausdrucksstark.
Klaus Müller, Jahrgang 1965, wuchs im „verschlafenen“ Bad Pyrmont auf und hatte dort seine erste Begegnung mit dem Boogie Woogie - im örtlichen Plattenladen fand er eine LP von Vince Weber und war fortan infiziert. Er erlernte seinen unverwechselbaren Pianostil unter anderem bei Joja Wendt.


Freitag
27.1.
20 Uhr

Jump, Swing, Jive
Toby Tones

homepage Toby Tones
Eintritt 12 Euro

Louis Prima ein Vater des „Jump and Jive“ (eine Art „jazzige“ Vorstufe des Rock and Roll der 50er und 60er Jahre) und der „King of Swing“ Benny Goodman sind die großen Vorbilder der Band. Dazu erarbeitet sie sich stetig ein Repertoire eigener Kompositionen mit der Zielrichtung den „Jump and Jive“ mit selbst erdachten deutschen Texten zu versehen.
Die Toby Tones haben sich also nicht nur der instrumentalen Virtuosität verschrieben (wie zum Beispiel einem im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Solo in Sing, Sing, Sing) - im Vordergrund des Bandsounds steht auch der gepflegte Solo- und Satzgesang im Stil der 30er bis 50er Jahre.
Alles zusammen wird in einer Live Show verbunden, die den Spaß am Entertainment in den Vordergrund stellt.


Samstag
28.1.
20 Uhr

Die Chansons von Edith Piaf
Ludmila Krupskaja

Eintritt 12 Euro

Die aus der Ukraine stammende Künstlerin Ludmila Krupskaja interpretiert französische Chansons und Lieder aus der ganzen Welt in mehreren Sprachen. Seit Oktober 2012 singt und spielt sie die Piaf auf der Bühne des Coupé Theaters in Berlin. Das sagt das Publikum: „Sie ist so echt und stimmgewaltig, dass man vergisst im Theater zu sein“, „Nach dem Chanson Non, je ne regrette rien, musste ich weinen, weil Ludmila Krupska mich mit ihrer Stimme berührte. Allen Piaf Fans kann ich nur den Tipp geben, zu einer Vorstellung von Ludmila Krupska zu gehen. Sie hat eine tolle Stimme und vermittelt einem das Leben und die Chansons der Edith Piaf sehr identisch“.
Michael Saposchnikow (Akkordeon) ist ein vielseitiger Musiker und Musikpädagoge. Seinen musikalischen Hochschulabschluss hat er in der Ukraine absolviert. Zurzeit macht er Auftritte mit verschiedenen Musikgruppen, bei denen er Akkordeon, Knopfharmonika, Gitarre und Schlagzeug spielt und singt.
Alexey Krupsky erhielt seine ersten Gitarrenstunden im Alter von 7 Jahren. Schon während des Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ im Fach Jazzgitarre in Berlin hatte er viele Auftritte in Berliner Jazzclubs, spielte bei diversen Jazzfestivals und machte Filmmusik-Aufnahmen für ZDF/ARTE. Zu dem Bereich seiner musikalischen Interessen gehört diegrosse Vorliebe zu Gipsy Jazz, inspiriert durch Django Reinhardt und andere bedeutendeVertreter dieser Musikrichtung.

Programmübersicht Februar 2017

bis Samstag
25.2.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
TRANSZENDENZ DES AUGENBLICKS

Wie kommt die Zeit ins Bild? Die Malerei der Bettina Düesberg zielt auf Augenblicke und Situationen, die im Werden und Vergehen von Zeit und Körper den Blick für Wesentliches öffnen.

Bettina Düesberg malt "das Unendliche im Jetzt" mit grobem Pinselstrich und intensiver Farbigkeit. Ihre Bilder muten auf eigentümliche Weise "großzügig" an, sie zeigen letztlich stillgestellte Schaffensprozesse, deren Spuren den Bildraum vielschichtig gestalten. Aus der Anordnung variabler Pinselschwünge entstehen menschliche Körper, Gesichter, Tiere oder fabelähnlich personalisierte Tierfiguren, die sich auf besondere Weise dynamisiert und beweglich gebärden.
Der stillgestellte Augenblick oder die Situation gibt dabei den Blick frei auf Verborgenes, auf Andauerndes und Kompliziertes, auf das Paradox von Berührung und Abwehr. So erscheinen die Bildflächen "zeitgesättigt", ihnen scheint Handlung, Erfahrung und lebendiges Denken eingeschrieben zu sein.
Diese Kunst der Mehrschichtigkeit ist bei den stets über einen längeren Schaffenszeitraum entstehenden Bildern durchaus wörtlich zu nehmen. Sie ermöglicht die emotionale Begegnung so ausdauernd wie sie die intellektuelle Auseinandersetzung einfordert. Das Interesse des Betrachters wird dabei nicht zuletzt vielschichtig auf die Tradition der Malerei und klassische Sujets zurückgebogen. (Frauke Nowak)

Bettina Düesberg, geb.1961, aufgewachsen in Brüssel, Belgien; lebt und arbeitet seit 1974 in Deutschland, 1978 Studium an der FKN, 1995 Ausbildung Theatermalerei an der Staatsoper Berlin und dem Deutschen Theater (DT),
2005 Eröffnung der Atelier||Galerie  Bettina Düesberg

Sonderveranstaltungen zur Ausstellung:
Jeweils samstags um 11 Uhr, am 21. Januar, 11. Februar, sowie zur Finissage am 25. Februar 2017.

Konzert mit Querflöte und Harfe.
Jonas Kämper und Lara Meyer-Struthoff spielen aus einem romantischen Repertoire.
Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an das Konzert führt die Künstlerin durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 25. Februar 2017.


Samstag
4.2.
20 Uhr

Scottish Songs
Ian Bruce & Vic Besch mit Katharina

homepage IIan Bruce
Eintritt 12 Euro

Der Schotte Ian Bruce lässt sich nicht in eine Schublade packen. Er bringt mit seiner eindringlichen Stimme eigene Gedanken zum Klingen, erzählt in Musik gebrachte Geschichten und haucht Robert Burns, dem schottischen Nationaldichter, musikalisch neues Leben ein. Das hört sich mal fast rockig, mal melancholisch, immer aber unverwechselbar an und zieht die Zuhörer in seinen Bann.
Victor Besch, chilenischer Waliser mit Wahlheimat Bremen, ist ihm dabei ein idealer musikalischer Partner. Wenn bei „Black Wedding Day“, der Geschichte der Braut, die nach einem Unfall in ihrem Hochzeitskleid beerdigt wird, Beschs Dudelsack einsetzt, ist das Gänsehaut pur. Bei seinem mitreißendes Akkordeonspiel bleibt kein Bein am Boden. Beschs deutsche Kommentare mit dem leichten englischen Akzent erklären mit Witz und Ironie die schottischen Texte.
Begleitet werden Bruce & Besch von Katharina Bramkamp, die auf dem diesjährigen Album „Ain‘t that pretty?“ neue Akzente setzt. Mit ihrer mal sanften, mal herausfordernden Stimme und ihrem gefühlvollen Flötenspiel ergänzt sie den Abend zu einem (drei)stimmigen, unvergesslichen Erlebnis.


Freitag
10.2.
20 Uhr

Blues- und Boogie Woogie
Frank Muschalle & Dirk Engelmeyer

homepage Frank Muschalle
Eintritt 14 Euro

Frank Muschalle (Piano) und Dirk Engelmeyer (Schlagzeug/Gesang) gehören heute zu den gefragtesten Formationen der europäischen Blues- und Boogie Woogie-Szene. Seit vielen Jahren sind die beiden in Jazzclubs, Theatern, Kulturzentren und auf Festivals in Europa gern gesehene Gäste. Frank Muschalle spielte Konzerte und machte Aufnahmen mit internationalen Blues- und Jazzgrössen wie u.a. Red Holloway, Carey Bell, Hubert Sumlin, Carrie Smith, Jimmy Mc Cracklin, Axel Zwingenberger und Vince Weber.


Bild: Goetz Rakow
Samstag
11.2.
20 Uhr

Music für Travellers - World Jazz
Cathrin Pfeifer & Band

homepage Cathrin Pfeifer
Eintritt 14 Euro

Die Musiker laden ein zu einer musikalischen Abenteuerfahrt in den Urwald oder die Wüste, streifen kurz den brasilianischen Karneval, feiern Silvester in Kuba, folgen den Spuren argentinischer Musiker um die Welt bis zur Seine, um als Großstadtindianer deprimiert im Stau der deutschen Hauptstadt zu enden. Die Musik ist ein Crossover von mediterranen,latin und afro sounds zwischen Weltmusik, Jazz,Flamenco,Tango und Brasil.

Cathrin Pfeifer - Accordeon, Topo Gioia - Schlagzeug, Enrico Antico - Gitarre, Daniel Cordes - Bass


Donnerstag
16.2.
20 Uhr

Jazz Swing
Adi Reininger & „Sounds of Swing“

Eintritt 12 Euro

Adi Reininger kam 1962 nach Berlin, um bei den legendären Spree City Stompers in der alten Eierschale am Breitenbachplatz zu spielen und das in seiner Heimatstadt Frankfurt a. M. begonnene Klarinettenstudium zu vollenden. Seine Tätigkeit als Musiker, sowohl im Jazz wie auch in der Klassik, führte ihn auf zahlreichen Tourneen durch ganz Europa und auch nach Asien.
In der von ihm gegründeten Formation Sounds of Swing werden im Stil von Benny Goodman unter anderem Titel wie Avalon, Memories Of You oder Lady Be Good präsentiert. Die anderen drei Musiker sind ebenfalls weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannte Jazzgrößen auf ihrem Instrument.


Freitag
17.2.
20 Uhr

Singer/Songwriter und Pianist
Paul Millns

homepage Paul Millns
Eintritt 12 Euro

Paul Millns wird nur deshalb immer wieder mit Joe Cocker, Tom Waits, Van Morisson, Randy Newman oder Roger Chapman verglichen, weil man seine Musik und seine Performance letztlich nicht beschreiben kann. Worauf es ihm ankommt, ist die Musik und der Ausdruck - und nicht die Schublade, in die sie passt. Seit vielen Jahren ist der virtuose Pianist auf der Bühne.


Samstag
25.2.
20 Uhr

Jazz, Blues, Balladen
Tina Tandler & Band

homepage Tina Tandler
Eintritt 16 Euro

An diesem Abend spielt die Saxophonistin Tina Tandler zusammen mit ihrer wunderbaren Band ihre Lieblingstücke. Herrliche Saxophon Songs: kraftvoll und zärtlich, ausgelassen und zuweilen melancholisch schön. Dabei überzeugt sie nicht nur mit ihrem außergewöhnlichen Saxophon-Sound, sondern auch mit ihrer ganz eigenen Art, Musik zum Erlebnis zu machen.
Seit 2011 gehört die temperamentvolle Musikerin u.a. zur Band von Roland Kaiser und bereichert dessen Show bei allen großen Live-Konzerten mit ihren exzellenten Solos und im Bläsersatz.
Und dass diese Frau immer für eine Überraschung gut ist, zeigt sich, wenn Tina im Konzert plötzlich zu singen beginnt oder ihr Akkordeon zur Hand nimmt.
Sie werden überrascht sein!

Tina Tandler & Band
Tina Tandler - Saxophone/Vocal/Accordeon, Matthias Falkenau - Piano/Organ, Simon Anke - Tastenbass/Piano, Christian Tschuggnall - Drums

Programmübersicht März 2017

Donnerstag
2.3.
20 Uhr

French, Cajun & Zydeco Music
Yannick Monot & Helt Oncale

homepage Yannik Monot & Helt Oncale
Eintritt 14 Euro

Yannick Monot & Helt Oncale vertreten ein Stück franco-amerikanischer Kultur: die der Cajuns. Die französischen Siedler, die 1605 ihre Heimat verliessen, um in Kanada eine neue freie Gesellschaft zu errichten, wurden Anfang des 18. Jahrhunderts von den Engländern vertrieben und flüchteten nach Louisiana. Dort Cajuns genannt, haben sie ihre französische Sprache, Musik und Lebensart bis heute bewahrt. Aus der Musik der Cajuns - bereichert von afro-kreolischen Rhythmen und dem Blues - entstand ein neuer Musikstil: der Zydeco. Diese Musikart erfreute sich grosser Beliebtheit in New Orleans und ist auch heute noch eine der wichtigsten Zutaten des Jazz. Yannick Monot und Helt Oncale spielen die Französische, Cajun, Zydeco und New Orleans Music von heute.


Samstag
4.3.
20 Uhr

Singer/Songwriter aus Kanada
Paul O`Brien

homepage Paul O`Brien
Eintritt 12 Euro

Paul O’Brien bezaubert die Zuhörer mit seiner ausdrucksstarken, warmen Stimme und seinen musikalisch ausgefeilten Arrangements. Die meist autobiografischen Geschichten erhalten durch eine gekonnte Mischung aus traditioneller irischer Musik und Elementen aus Pop und Jazz eine Dynamik und Lebendigkeit, die bei all seinen Konzerten spürbar ist.


Donnerstag
9.3.
20 Uhr

Singer/Songwriter
Mike Silver

homepage Mike Silver
Eintritt 12 Euro

Mike Silver gilt als einer der besten englischen Songwriter und ist seit 40 Jahren ein gefragter Musiker der bereits mit Größen wie Chris de Burgh und Charles Aznavour gearbeitet hat. Mittlerweile sind 16 Alben unter seinem Namen erschienen. In seinen Texten erzählt er poetisch und nachdenklich über Liebe,Trennung,Abschied und übers Nachhausekommen. Er versteckt sich nie,traut sich romantisch zu sein und genau das fasziniert,Musik,die ins Herz geht,weil sie aus dem Herzen kommt. Silver ist ein exzellenter Gitarrist,sein Fingerpicking sucht seinesgleichen,ob Ragtime oder Blues. Wir freuen uns,daß wir diesen aussergewöhnlichen und besonderen Musiker bei uns in der Petruskirche zu Gast haben!