Programmübersicht

Programmübersicht Februar 2017

bis Samstag
25.2.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
TRANSZENDENZ DES AUGENBLICKS

Wie kommt die Zeit ins Bild? Die Malerei der Bettina Düesberg zielt auf Augenblicke und Situationen, die im Werden und Vergehen von Zeit und Körper den Blick für Wesentliches öffnen.

Bettina Düesberg malt "das Unendliche im Jetzt" mit grobem Pinselstrich und intensiver Farbigkeit. Ihre Bilder muten auf eigentümliche Weise "großzügig" an, sie zeigen letztlich stillgestellte Schaffensprozesse, deren Spuren den Bildraum vielschichtig gestalten. Aus der Anordnung variabler Pinselschwünge entstehen menschliche Körper, Gesichter, Tiere oder fabelähnlich personalisierte Tierfiguren, die sich auf besondere Weise dynamisiert und beweglich gebärden.
Der stillgestellte Augenblick oder die Situation gibt dabei den Blick frei auf Verborgenes, auf Andauerndes und Kompliziertes, auf das Paradox von Berührung und Abwehr. So erscheinen die Bildflächen "zeitgesättigt", ihnen scheint Handlung, Erfahrung und lebendiges Denken eingeschrieben zu sein.
Diese Kunst der Mehrschichtigkeit ist bei den stets über einen längeren Schaffenszeitraum entstehenden Bildern durchaus wörtlich zu nehmen. Sie ermöglicht die emotionale Begegnung so ausdauernd wie sie die intellektuelle Auseinandersetzung einfordert. Das Interesse des Betrachters wird dabei nicht zuletzt vielschichtig auf die Tradition der Malerei und klassische Sujets zurückgebogen. (Frauke Nowak)

Bettina Düesberg, geb.1961, aufgewachsen in Brüssel, Belgien; lebt und arbeitet seit 1974 in Deutschland, 1978 Studium an der FKN, 1995 Ausbildung Theatermalerei an der Staatsoper Berlin und dem Deutschen Theater (DT),
2005 Eröffnung der Atelier||Galerie  Bettina Düesberg

Sonderveranstaltungen zur Ausstellung:
Jeweils samstags um 11 Uhr, am 21. Januar, 11. Februar, sowie zur Finissage am 25. Februar 2017.

Konzert mit Querflöte und Harfe.
Jonas Kämper und Lara Meyer-Struthoff spielen aus einem romantischen Repertoire.
Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an das Konzert führt die Künstlerin durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 25. Februar 2017.


Samstag
25.2.
20 Uhr

Das Konzert ist ausverkauft! Es gibt noch wenige Restkarten an den Vorverkaufsstellen!
Kartenvorverkauf im Musikhaus Lichterfelde, Kranoldplatz und bei Torrefazione, Oberhofer Weg 4.

Jazz, Blues, Balladen
Tina Tandler & Band

homepage Tina Tandler
Eintritt 16 Euro

An diesem Abend spielt die Saxophonistin Tina Tandler zusammen mit ihrer wunderbaren Band ihre Lieblingstücke. Herrliche Saxophon Songs: kraftvoll und zärtlich, ausgelassen und zuweilen melancholisch schön. Dabei überzeugt sie nicht nur mit ihrem außergewöhnlichen Saxophon-Sound, sondern auch mit ihrer ganz eigenen Art, Musik zum Erlebnis zu machen.
Seit 2011 gehört die temperamentvolle Musikerin u.a. zur Band von Roland Kaiser und bereichert dessen Show bei allen großen Live-Konzerten mit ihren exzellenten Solos und im Bläsersatz.
Und dass diese Frau immer für eine Überraschung gut ist, zeigt sich, wenn Tina im Konzert plötzlich zu singen beginnt oder ihr Akkordeon zur Hand nimmt.
Sie werden überrascht sein!

Tina Tandler & Band
Tina Tandler - Saxophone/Vocal/Accordeon, Matthias Falkenau - Piano/Organ, Simon Anke - Tastenbass/Piano, Christian Tschuggnall - Drums


Dienstag
28.2.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissage:
Helmut Rogawski - Freies Spiel der Farben und Formen

Helmut Rogawski,geboren 1938 in Berlin,von Beruf zuerst Maler,dann Bauingenieur,dann wieder Maler,lebte zuerst in Berlin,dann inHamburg,und dann wieder in Berlin.
Die Bilder der Ausstellung sind Aquarelle, manche auch vermischt mit Acryl.
Ich habe schon seit Langem die Gegenständlichkeit verlassen und bewege mich frei in den Farben und Formen.Daher auch der Titel der Ausstellung.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 9. April 2017.

Programmübersicht März 2017

bis
9.4.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Helmut Rogawski - Freies Spiel der Farben und Formen

Helmut Rogawski,geboren 1938 in Berlin,von Beruf zuerst Maler,dann Bauingenieur,dann wieder Maler,lebte zuerst in Berlin,dann inHamburg,und dann wieder in Berlin.
Die Bilder der Ausstellung sind Aquarelle, manche auch vermischt mit Acryl.
Ich habe schon seit Langem die Gegenständlichkeit verlassen und bewege mich frei in den Farben und Formen.Daher auch der Titel der Ausstellung.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 9. April 2017.


Donnerstag
2.3.
20 Uhr

French, Cajun & Zydeco Music
Yannick Monot & Helt Oncale

homepage Yannik Monot & Helt Oncale
Eintritt 14 Euro

Yannick Monot & Helt Oncale vertreten ein Stück franco-amerikanischer Kultur: die der Cajuns. Die französischen Siedler, die 1605 ihre Heimat verliessen, um in Kanada eine neue freie Gesellschaft zu errichten, wurden Anfang des 18. Jahrhunderts von den Engländern vertrieben und flüchteten nach Louisiana. Dort Cajuns genannt, haben sie ihre französische Sprache, Musik und Lebensart bis heute bewahrt. Aus der Musik der Cajuns - bereichert von afro-kreolischen Rhythmen und dem Blues - entstand ein neuer Musikstil: der Zydeco. Diese Musikart erfreute sich grosser Beliebtheit in New Orleans und ist auch heute noch eine der wichtigsten Zutaten des Jazz. Yannick Monot und Helt Oncale spielen die Französische, Cajun, Zydeco und New Orleans Music von heute.


Samstag
4.3.
20 Uhr

Singer/Songwriter aus Kanada
Paul O`Brien

homepage Paul O`Brien
Eintritt 12 Euro

Paul O’Brien bezaubert die Zuhörer mit seiner ausdrucksstarken, warmen Stimme und seinen musikalisch ausgefeilten Arrangements. Die meist autobiografischen Geschichten erhalten durch eine gekonnte Mischung aus traditioneller irischer Musik und Elementen aus Pop und Jazz eine Dynamik und Lebendigkeit, die bei all seinen Konzerten spürbar ist.


Donnerstag
9.3.
20 Uhr

Singer/Songwriter
Mike Silver

homepage Mike Silver
Eintritt 12 Euro

Mike Silver gilt als einer der besten englischen Songwriter und ist seit 40 Jahren ein gefragter Musiker der bereits mit Größen wie Chris de Burgh und Charles Aznavour gearbeitet hat. Mittlerweile sind 16 Alben unter seinem Namen erschienen. In seinen Texten erzählt er poetisch und nachdenklich über Liebe,Trennung,Abschied und übers Nachhausekommen. Er versteckt sich nie,traut sich romantisch zu sein und genau das fasziniert,Musik,die ins Herz geht,weil sie aus dem Herzen kommt. Silver ist ein exzellenter Gitarrist,sein Fingerpicking sucht seinesgleichen,ob Ragtime oder Blues. Wir freuen uns,daß wir diesen aussergewöhnlichen und besonderen Musiker bei uns in der Petruskirche zu Gast haben!


Samstag
11.3.
20 Uhr
19. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2017

Jazz - Songpoesie
Cristin Claas Trio

homepage Cristin Claas Trio
Eintritt 14 Euro

Das Cristin Claas Trio spielte in den letzten 14 Jahren über 900 Konzerte (darunter Rundfunkkonzerte beim MDR, SR, Deutschlandradio u.a.), außergewöhnliche Großprojekte mit Chören und Orchestern (u.a. Babelsberger Filmorchester, Staatskapelle Halle) und gastierte dabei in ganz Deutschland und verschiedenen Ländern Europas. Es veröffentlichte insgesamt sechs CDs und hat sich als Live Band einen exzellenten Ruf erworben.
Cristin Claas´ zauberhafte Stimme erfüllt jeden Raum und steht für sich. Ihre einzigartigen Songs interpretiert sie in englisch, deutsch und selbst kreierter Fantasiesprache. Zusammen mit dem Gitarristen Stephan Bormann und dem Pianisten Christoph Reuter ist über die Jahre ein unverwechselbarer Sound entstanden. Live ist das Trio ein ganz besonderes Erlebnis - es sprüht nur so vor originellen Ideen!

Das Trio
Cristin Claas - Gesang, Christoph Reuter - Piano/Fender Rhodes, Stephan Bormann - Gitarren

Montag
13.3.
20 Uhr
19. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2017

Blues
Delta Boys mit Veronica Sbergia

homepage Delta Boys
Eintritt 14 Euro

Die „Delta Boys“, das sind Gerd Gorke und Michael van Merwyk.
Gerd Gorke: Seit 30 Jahren ist er in der deutschen Bluesszene präsent. In dieser Zeit spielte er mehr als 2500 Konzerte in ganz Deutschland. Ebenso tourte er mit seinen Bands „Hootin’ the Blues“ den „Deltaboys“ und den „Speedos“ durch 14 Länder Europas und die USA.
Michael van Merwyk Der deutsche Multi-Instrumentalist Michael van Merwyk sammelte zunächst bei Hunderten von Auftritten in seiner Heimat Erfahrung und konnte in den letzten Jahren dann die internationale Bühne im Sturm erobern. Dabei führte sein Weg von Paris nach Moskau und bis in die USA.
Veronica Sbergia ist Italiens “Blueslady Nummer 1 und darüber hinaus auch Gewinnerin der letztjährigen “Europäischen Blueschallenge” in Toulouse. Auf Ihrer ersten Deutschland-Tour trifft sie auf die “Delta Boys”. Die Bluesmeister aus Deutschland lernten Veronica Sbergia auf der Musikmesse in Frankfurt kennen und jammten mit ihr die halbe Nacht durch Frankfurts Bluesclubs. Jetzt ist aus diesem ersten Treffen eine gemeinsame Club-Tour durch Deutschland entstanden, bei der Sbergia nicht nur Washboard, Ukulele und Kazoo spielt, sondern vor allem auch mit ihrem wunderbar authentischen Gesang bezaubert. Blues-Fans sollten sich dieses Konzert auf gar keinen Fall entgehen lassen!.

Samstag
18.3.
20 Uhr
19. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2017

Blues
Klaus Brandl & Chris Schmitt

Eintritt 14 Euro

Wen der Blues einmal gepackt hat, den lässt er nicht mehr los. Die Nürnberger Klaus Brandl und Chris Schmitt lässt er seit Jahren nicht mehr los. Ihr Blues lebt und bebt, lässt erleben und erbeben. Ihre Auftritte zeigen die vielen Facetten des Blues. Traditionals von Blues-Größen wie Robert Johnson, Mississippi John Hurt, Bob Dylan und Tom Waits werden nach Stimmung, Lust und Laune immer wieder neu interpretiert. Kein Sich-Anpassen an Standards, stattdessen eigene schön schräge Bluesnummern und wunderschöne Balladen.
Das Brandl-typische lässige Picking und seine einzigartigen Slides auf der National-Guitar, gefolgt von der satten, lautmalerischen Mundharmonika des Virtuosen Schmitt versprechen ein himmlisch-höllisches Vergnügen zweier Blues-Barden ersten Ranges voller „hinterfotzigen“ Humors.


Mittwoch
22.3.
20 Uhr
19. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2017

Blues
Blues Company
Todor Todorovic & Mike Titre akustisch im Duo

homepage Blues Company
Eintritt 14 Euro

Ein Leben für den Blues – das führt Todor Todorovic, genannt „Toscho“, seit mehr als 30 Jahren. Und es ist ein reiches Leben. Denn dieser Mann tut das, was er am meisten liebt. Unbeirrt steuert der Kapitän der Blues Company seinen wetterfesten Kahn durch alle Trendwinde des stürmischen Musikmarkts.
Mike Titre, geboren 1961 in England, hat das Jamaica- Reggae- Feeling von seinem Vater geerbt. Den Rest lernte er von durchreisenden US-Altmeistern: Slidegitarre- Riffs, mit denen er heute noch die Delta-Roots der Blues Company repräsentiert.
Beide zusammen ergeben die kahlen Köpfe der Blues Company den „kleinen Ableger“ der Blues-Company, ein Duo das mit seinem akustischen Programm die etwas leiseren Töne bevorzugt. Toscho als ausdrucksstarker Sänger, Gitarrist und als Entertainer am Mikro, während Mike eine verdammt heisse Bluesharp spielt.

Freitag
24.3.
20 Uhr

19. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2017

Jazz
Manfred Kullmann & Band

homepage Manfred Kullmann
Eintritt 14 Euro

Manfred Kullmann übersetzt heute klassische Musik in die Sprache des Jazz. Die Erfahrung und die perfekte Beherrschung des Pianos erlauben ihm einer Laune nachzugeben, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Als wenn es sich um die Übersetzung eines Buches handelte, präsentiert der deutsche Pianist seine bevorzugten Klassiker- entstaubt und in vielen Fällen vor dem Vergessen gerettet – und interpretiert sie mit seinem Wissen aus Jahrzehnten des gelebten Jazz.
Andererseits fühlt sich ein kreativer Musiker, der seit Jahren in Spanien lebt, auch von dem gewissen Etwas dieses Landes angezogen und so sind viele Stücke durch seine Wahlheimat Mallorca inspiriert. Welch ein Glück, wenn jemand die Dinge, die er liebt, zusammenfassen, mit seiner Erfahrung bearbeiten und so etwas Neues, Anderes schaffen kann.

Besetzung
Manfred Kullmann - Piano/Keyboards, H.D. Lorenz - Bass, Sven Kalis - Schlagzeug