Programmübersicht

KULTUR - SOMMERFERIEN vom 22. Juli bis 31. August 2017
Programmübersicht September 2017

bis
1.10.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Christine Keruth Malerei: Das Sublime

Immanuel Kant malt in der „Kritik der Urteilskraft“ detailliert dramatische Naturereignisse in extremstem Ausmaß aus: Kühne überhangende gleichsam drohende Felsen, am Himmel sich auftürmende Donnerwolken, mit Blitzen und Krachen einherziehend, Vulkane in ihrer ganzen zerstörenden Gewalt, Orkane mit ihrer zurückgelassenen Verwüstung, der grenzenlose Ozean, in Empörung gesetzt, ein hoher Wasserfall eines mächtigen Flusses u. dgl.
Die Künstlerin setzt die seit 2014 begonnene Werkreihe Das Sublime bei Immanuel Kant als künstlerische Herausforderung kontinuierlich fort. Ihr Interesse liegt im Spannungsfeld zwischen der Kleinheit des Menschen im Verhältnis zu gewaltigen und dramatischen Naturereignissen.
Christine Keruth ist bildende Künstlerin, Museologin, Ethnologin und Religionswissenschaftlerin. Neben nationalen und internationalen Soloausstellungen befinden sich Werke in öffentlichem und privatem Besitz.
Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 1. Oktober 2017.


Freitag
1.9.
20 Uhr

Blues, Folk, Country
Hussy Hicks

homepage Hussy Hicks
Eintritt 14 Euro

Hussy Hicks sind Julz Parker, die in Fachkreisen zu einer der besten Gitarristinnen Australiens zählt und Leesa Gentz, die mit ihrem hochschwingenden Gesang als auch ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz nicht weniger geschätzt und bewundert wird.
Während der letzten 6 Jahre haben die Hussy Hicks für ihre eigens kreierte Marke „Funky-Feel-Good- and Folkmusic“ in der ganzen Welt geworben. Ihre einzigartige musikalische Chemie hat sie wie eine Achterbahn über die fünf Kontinente geführt; Von den vertraulichen Kaffeehäusern in den Vereinigten Staaten bis hin zu den berühmten Festivals wie Glastonbury (GB); The Plateau Festival (NJ Amerika), Byron Bay Bluesfest (Australien) mit Künstlern wie Bob Dylan, Tommy Emmanuel, Keith Urban, Travis und Damien Rice, dem Sarzarna International Guitar Festival in Italien und dem Festival der Kulturen in Berlin sind sie unterwegs.
Die Musik der Hussy Hicks wird mit einer einzigartigen Mischung aus Einflüssen gewürzt. Neben ihren außergewöhnlichen Harmoniestimmen wird der Klang durch eine exotische Auslese wahrer musikalischer Perlen unterstützt. Julzs ungewöhnlicher Ansatz auf der akustischen Gitarre ist in 'Emmanuelischen Traditionen' eingebettet und wurde schließlich von den spanischen Straßen, europäischen Zigeunern und arabischen Klängen inspiriert. Zusammen haben die beiden Musikerinnen ein schönes Gleichgewicht zwischen rarem Gefühl und musikalischem Niveau gefunden. Diese Weltklasse Kombination ist ein Muss für Musikliebhaber.


Sonntag
3.9.
20 Uhr

Old time Jazz, Country & Blues
Angelina & J.C. Grimshaw

homepage Angelina & J.C. Grimshaw
Eintritt 14 Euro

Die Geschwister Angelina und J.C. Grimshaw leben auf der britischen Isle of Wight. Musik war ihnen wohl in die Wiege gelegt worden. Bereits als Teenager treten sie in Folkclubs auf. Sie verarbeiten dabei besonders Einflüsse aus Jazz, Folk und Blues.
Angelina studiert intensiv frühe Bluessängerinnen wie Ma Rainey, Bessie Smith und Memphis Minnie. Anfang der 90er Jahre sind sie Mitglieder der 6-köpfigen Akustikband „The Chuff Train Hot Dog“. Bald treten sie auch im Duo als „Root Sap“ auf. Dem Namen folgend widmen sie sich dabei den Wurzeln des Blues. Angelina spielt Gitarre und ist die überragende Sängerin, J.C. singt und ist der Großmeister an verschiedenen Saiteninstrumenten (diverse Gitarren, Mandoline, Ukulele). Seit Mitte der 90er Jahre treten sie auch in Deutschland auf und begeistern dabei mehrfach beim Dresdner Bluesfestival und auch bei dem in Leipzig. Angelina spielt 1995 beim „Travelling Folk Blues Festival“ im Duo mit Dave Peabody. Bruder JC ist in dieser Zeit auf einer zweijährigen Welttournee mit dem schottischen Rockstar Midge Ure (Ultravox). Skandinavien, Russland, Japan und die USA liegen ebenfalls auf den Reiserouten von Root Sap. Als Support Act für Pentangle, Dr.John, Buddy Guy, Bob Brozman oder Van Morrison etablieren sie sich in der internationalen Musikszene. Dabei vergessen sie aber nie den eigenen Weg und profilieren sich mit Originalen und gekonnten Bearbeitungen von Material der 20er und 30er Jahre als Singer / Songwriter mit starker Bluesbetonung. Seit 2012 treten sie wieder mehrfach in Deutschland auf – heute ihr zweites Mal in der Petruskirche!

Angelina Grimshaw - Gesang/Gitarre, J.C. Grimshaw - Gesang/Gitarren/Mandoline/Ukulele


Freitag
8.9.
20 Uhr

Blues
Tim Lothar & Holger "HoBo" Daub

homepage Tim Lothar & Holger "HoBo" Daub
Eintritt 14 Euro

Eine Gitarre, eine außerordentliche, starke Stimme und sehr persönliche, eigene Songs in einer Intensität, die atemlos macht – damit packt Tim Lothar sein Publikum.
Tim Lothar, aufgewachsen in Kanada, spielt in Clubs und auf Festivals in ganz Europa. Als Solokünstler präsentiert er fast ausschließlich eigene Songs, selbst erlebte Begebenheiten liefern Material en masse. Damit nimmt er in der europäischen Blues-Szene einen ganz eigenen Platz ein: Längst losgelöst vom originalen Blues ist er als Singer/Songwriter erfolgreich.
Sein erstes Album erhielt weltweit beste Kritiken. Für das zweite Album bekam Tim Lothar zwei der wichtigsten dänischen Preise. Mit dem dritten Album präsentiert er sich als gereifter Künstler, der seinen eigenen Stil gefunden hat: „With ‚Stories’ Lothar stepped into character as a skilled guitarplayer and songwriter. He has something to tell and something at heart.“ (Rootzone, DK)


Mittwoch
13.9.
20 Uhr

Celtic Scandinavian acoustic World-Music
Ray Cooper & Kerstin Blodig

homepage Ray Cooper
Eintritt 14 Euro

Kerstin Blodig und Ray Cooper lernten sich 2016 im Rahmen der Festivaltournee Celtic Emotions kennen. Aus gemeinsamer Bewunderung und gegenseitigem Respekt füreinander, entstand der Wunsch, etwas zusammen zu machen. Dies ist das erste Doppelkonzert der beiden. Es wird Solopassagen, aber auch gemeinsame Stücke geben. Besonders der Kontrast von Kerstin Blodigs klarer „Engelsstimme“ und Ray Coopers lässig-rauhem Rock-Bariton verspricht einen aufregenden Konzertabend:
Kerstin Blodig „Eine Stimme, so klar wie norwegisches Fjordwasser, dazu eine virtuos groovende Akustikgitarre...“
Sie gilt international als eine der wichtigsten Interpretinnen skandinavischer und keltischer Weltmusik und ist Gründungsmitglied der Gruppen Touchwood, Norland Wind und Talking Water. Ihre norwegischen Wurzeln zeigt sie nicht nur im Duo Kelpie, sondern auch in ihrem Soloprogramm und in ihrem pan-skandinavischen Frauentrio Huldrelokkk.
Ray Cooper, Singer und Songwriter mit schottisch-englischen Wurzeln ist auf Tournee in Deutschland. Er war lange Jahre Mitglied der britischen Folk-Legende „Oysterband“ Cooper begleitet sich selbst auf Cello, Gitarre und Mundharmonika. Er versteht es mit Charme sein Publikum für sich zu gewinnen, intensive Geschichten zu erzählen und so eine unvergleichbare, dichte Atmosphäre zu kreieren. Ein akustisches Erlebnis für alle Freunde gepflegter, handgemachter Musik mit Tiefgang.


Freitag
22.9.
20 Uhr

Jubiläumskonzert! - 35 Jahre PETRUS KULTUR

Blues
John Long & Willie Salomon

homepage Willie Salomon
Eintritt 14 Euro

JOHN LONG ist mit dem Blues aufgewachsen und lebt und zelebriert ihn mit jeder Faser seiner Person. Al Blake, Producer des renommierten, in Los Angeles ansässigen Delta Groove Labels, beschreibt ihn als “National Treasure“, und viele sehen das genauso.
Geboren 1950 in St. Louis, Missouri, hörte er bereits als Kind die Blues-, R&B- und Gospelsendungen der schwarzen Radiostationen. Als Teenager spielte er mit seinem blinden Bruder Claude in lokalen Bands in St. Louis und East St. Louis. Anfang der 1970er Jahre zog es ihn nach Chicago, dem Epizentrum der Blueswelt, wo er sich schnell einen herausragenden Ruf erwarb und Teil der Bluesszene wurde. Und so spielte er immer wieder mit den Legenden des Genre wie z.B. Big Walter Horton, Homesick James, oder Muddy Waters. Dieser war von ihm so begeistert, dass er ihn bereits 1974 als “the best young Country Blues player playing today“ bezeichnete. (Referenz: Bob Margolin, Gitarrist der Muddy Waters Band).
Von 1976 bis Ende der 1990er Jahre lebte Long überwiegend in Denver, Colorado, wo er neben Auftritten unter seinem eigenen Namen oft Stars wie Homesick James und John Lee Hooker begleitete. Seine Alben Lost And Found (2006) und Stand Your Ground (2016), beide bei Delta Groove Productions erschienen, erhielten überragende Kritiken in den USA, Australien und Europa, und Lost And Found war bei den Blues Foundation Awards (früher WC Handy Awards) nominiert in der Kategorie Best Acoustic Album 2006. Gratulation auch für die aktuelle Nominierung für Stand Your Ground für Best Acoustic Album 2017. Das renommierte Online Magazin Blues Junction (USA) ernannte Stand Your Ground zum Akustischen Album des Jahres 2016. Er spielt regelmäßig auf allen wichtigen Festivals in den USA (u.a. Clarksdale, Chicago) und Canada. Der nunmehr 67-jährige ist auf dieser Tour zum ersten Mal live in Europa zu sehen.
WILLIE SALOMON, der damals in den USA lebte, lernte Long 1976 in Boulder, Colorado kennen. Er sagt über ihn: “John war DER musikalische Hero und Mentor meiner jungen Jahre. Er war für mich wie eine Reinkarnation von Big Bill Broonzy, Son House und aller meiner anderen Vorkriegsblues-Legenden. Durch ihn lernte ich, damals im zarten Alter von 22 Jahren, Homesick James und Muddy Waters persönlich kennen – bis heute eines der größten Highlights in meinem Leben.“ In den letzten 40 Jahren hat sich Willie Salomon diesseits des Atlantik selbst einen Namen als herausragender Interpret des traditionellen Blues gemacht und mehrere CDs bei Acoustic Music Records veröffentlicht.


Sonntag
24.9.
20 Uhr

Gitarrist aus England
Clive Carroll

homepage Clive Carroll
Eintritt 12 Euro

Clive Carroll wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren, die sehr früh sein Talent erkannte und förderte. In diesen Anfängen seiner musikalischen Entwicklung lernte er viele Musikrichtungen von der traditionellen irischen Musik über Rock, Pop und Soul kennen.
Nach seinem Musikstudium ergab sich die Gelegenheit eines gemeinsamen Gigs mit dem englischen Gitarrenvirtuosen John Renbourn, in dem er einen Freund und Mentor fand. John Renbourn war von Clive Carrolls virtuosem Gitarrenspiel so begeistert, dass er ihn ermutigte, eine eigene CD zu produzieren. Sein erstes Album „Sixth Sense“ wurde von der Presse als frische Brise in der Welt der akustischen Gitarre gelobt. Zwei Jahre tourte er mit John Renbourn durch Amerika und Europa und ging danach für weitere zwei Jahre mit der Gitarrenlegende Tommy Emmanuel auf Tournee, bis er sich dann für eine Solokarriere entschied.
Er gehört zu den angesagten Virtuosen auf der akustischen Gitarre, der ein unglaublich weites Repertoire bietet - von Blues über Jazz, irischem Folk bis hin zur klassischen Musik. Eigene beseelte Kompositionen bilden dabei das musikalische Sahnehäubchen. Wenn die Musikpresse jemanden als „unfassbares akustisches Talent“ oder als „Einzigartig - es gibt kein anderes Wort“ beschreibt und wenn Künstler wie Madonna diesen Musiker für ihre privaten Events buchen, dann weiß man, dass etwas ganz Besonderes vorgeht.


Donnerstag
28.9.
20 Uhr

Blues, Jazz
Frank Muschalle & Stephan Holstein

homepage Frank Muschalle
Eintritt 14 Euro

Frank Muschalle (Berlin) ist seit über 20 Jahren auf Tournee und zählt heute weltweit zu den international gefragtesten Boogie Woogie Pianisten.
Er spielte über 2000 Konzerte in ganz Europa, Paraguay, Boliven, USA und Nordafrika. Geboren 1969, entdeckte er nach 11 Jahren klassischen Klavierunterrichts mit 19 den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium dieser Musik. Auf Tourneen und bei Aufnahmen spielte er mit Musikern wie Red Holloway, Lousiana Red, Carry Smith, Axel Zwingenberger, Vince Weber, Carey Bell, Alex Schultz u.v.a. 12 CDs sind mittlerweile von Frank Muschalle erschienen und über die aktuelle Piano-Solo CD „Live In Vannes“ schrieb das Jazzpodium : "Fern jeglicher virtuosen Kraftmeierei zeigt Muschalle, wie man im Idiom bleiben und dennoch mit Motiven und Riffs kleine Geschichten erzählen kann, statt nur mit ihnen zu jonglieren. Er wechselt mit jedem Stück die Tempi, zeichnet gerade in den ruhigen Nummern dynamisch sehr nuanciert, und nutzt die ganze Breite der Klaviatur....Muschalle erschließt seiner Musik nicht nur neue Spielorte, sondern auch neue kreative Horizonte...." Das Jazzpodium März 3/2016, Thorsten Meyer

Stephan Holstein (Augsburg) ist einer der gefragtesten Saxophonisten und Klarinettisten in Europa. Er begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren in den Jazzclubs in und um München.1995 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis als Jazzklarinettist. Heute ist er national und international in vielen Bands und Projekten tätig.Seine stilistische Bandbreite reicht von der Musik Django Reinharts über sein eigenes Klassik-Trio Projekt bis hin zu zeitgenössischen Jazzprojekten.
Stephan Holstein spielt Konzerte und machte verschiedenste CD – Aufnahmen mit,Pete York,Sandy Patton,Herb Geller,Frank Roberscheuten, John Engels,Cees Slinger, Martin Breinschmid u.v.a.
Joe Kienemann vom Bayer. Rundfunk über Stephan Holstein: "Ein Hans Dampf in allen Klarinettengassen", zwischen Theater- und Filmmusik, Jazz und Klassik, einer der seelenvollsten Musiker die ich kenne." (Joe Kienemann, Bayer. Rundfunk)
Das Zusammentreffen von Frank Muschalle und Stephan Holstein verspricht ein besonderes musikalisches Highlight zu werden.

Ausstellung im Reformationsmonat in der Petruskirche

von
1.10. bis 31.10.
Luther / Bilder
Ausstellung mit Werken des Künstlers Harald Birck - Reformationsgedenken

Die evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf zeigt im Monat des 500sten Reformationsjubiläums die Ausstellung mit Skulpturen und grafischen Arbeiten des Künstlers Harald Birck zu Martin Luther in der Petruskirche. Birck bringt uns einen zutiefst menschlichen Luther nahe. So ermöglicht seine Kunst zeitgemäße Sichtweisen auf Luthers Werk und auf Herausforderungen für Kirche und Glauben heute.
Ein umfangreiches Programm begleitet die Ausstellung. Es gibt Konzerte, Diskussionsveranstaltungen zu den Folgen der Reformation für den Glauben und die Künste, pädagogische Angebote und Künstlergespräche.

Austellungsdauer:
1. bis 31. Oktober 2017

Öffnungszeiten:
Montag 20.00-22.00 Uhr
Dienstag 16.00-18.00 Uhr
Mittwoch 10.00-13.00 Uhr (während der offenen Kirche)
Donnerstag 16.00-18.00 Uhr
Freitag 16.00-18.00 Uhr (außer Freitag 20. Oktober.)
Samstag 10.00-13.00 Uhr (während der offenen Kirche)

Geöffnet ist die Ausstellung bei allen Veranstaltungen in den Pausen und im Anschluss sowie vor und nach den Gottesdiensten.

Alle Veranstaltungen finden in der Petruskirche statt.

Künstlergespräch:
Freitag, 6., Freitag, 13. und Donnerstag 19. Oktober, 16.00-18.00 Uhr ist Harald Birck anwesend und kommt mit den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung ins Gespräch.
Hinweise zum Veranstaltungsprogramm finden Sie unter http://www.petrus-giesensdorf.de/kirchenmusik/ oder
www.petrus-kultur.de.


Kartenvorverkauf für die Kulturkonzerte:
Im Musikhaus Lichterfelde, Kranoldplatz, bei Torrefazione, Oberhofer Weg 4 und in der Petruskirche vor und nach allen Musikveranstaltungen, sowie Mi & Sa. 10-13 Uhr.
Informationen und Vorbestellungen: Kultur in der Petruskirche unter: Tel. 773 28 452, E-Mail: info@petrus-kultur.de
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: www.petrus-kultur.de
Petruskirche, Oberhofer Platz, 12209 Berlin, Bahn und Bus: S25 und Regionalbahn, S-Bhf Lichterfelde-Ost, Bus 184, 284, M11, X11

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]

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Programmübersicht Oktober 2017

Sonntag
1.10.
19 Uhr
Ausstellungseröffnung
Ausstellung mit Werken des Künstlers Harald Birck
Reformationsgedenken in der Petruskirche

Harald Birck führt in sein künstlerisches Projekt ein. Der Theologe Christopher Zarnow referiert zu „Luthers Gott“. Er würdigt die Theologie Luthers in ihrer Bedeutung für ein neuzeitliches Gottes- und Selbstverhältnis des Menschen. Dabei wird die Kunst Bircks mit in den Blick genommen.
Kantor Michael Zagorni spielt Orgelmusik aus dem norddeutschen Barock.
Anschließend gibt es Gelegenheit, die Ausstellung zu sehen und bei einem Getränk ins Gespräch zu kommen.

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]


Donnerstag
5.10.
19 Uhr
Vortragsabend mit Prof. Peter von der Osten-Sacken
Martin Luther, das Judentum und wir

Der Theologe Peter von der Osten-Sacken, bis 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Neues Testament und Leiter des „Instituts für Kirche und Judentum“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht über die Problematik des Antisemitismus bei Luther und seine geschichtlichen Auswirkungen. Diskutiert werden historische und gegenwärtige Dimensionen der christlichen Judenfeindlichkeit nach Luther und die Verpflichtung, die sich heute daraus ergibt.

Samstag
7.10.
19 Uhr
Lutherlieder und ihre Interpretation von der Reformation bis zur Romantik
„... davon ich singn und sagen will.“

Klassischer Chor Petrus-Giesensdorf, Pfarrer Roland Wicher und Michael Zagorni Zu hören ist Musik aus der Zeit der Reformation bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Wir gehen den Spuren der Sprache und Theologie Luthers und ihrer musikalischen Interpretation nach.

Foto: Klaus Boese


Mittwoch
11.10.
19 Uhr
Diskussion mit Hannes Langbein, Martin Steffens und Harald Birck
Lutherbilder in der Kunst

Der Theologe Hannes Langbein (Kulturstiftung Sankt Matthäus, Berlin), der Kunsthistoriker Martin Steffens und der Künstler Harald Birck führen durch die Darstellung Martin Luthers in der Kunst. Seit der Reformation haben sich künstlerische Ansätze und Inhalte, religöse und ideologische Absichten immer wieder verändert. Der Thesenanschlag, Luther als Prediger, als Familienmensch, als nationaler Held, als mit sich ringender, zweifelnder Glaubenssucher... Wir begeben uns auf die Spur der Bilder im Wandel der Zeit.

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]


Freitag
13.10.
19 Uhr
Sebastian Fuchs interpretiert Luther-Texte
„Sounds like Luther“
Eröffnung der Kirchenmusikfestes im Kirchenkreis Steglitz

Konzert mit Chören der Steglitzer Gemeinden
Der Multifunktionsmundkünstler Sebastian Fuchs interpretiert Luther-Texte auf besondere Art. Vier Chöre aus dem Kirchenkreis Steglitz runden das Programm ab. Dazu gibt es Gelegenheit zum Mitsingen.

Beteiligte Chöre:
Lankwitzer Vokalensemble, KMD Christian Finke; Cappella Occasionum, Kantorin Bettina Heuer;
Patmos-Chor, Kantorin Simone Schumann; Klassischer Chor Petrus-Giesensdorf, Kantor Michael Zagorni.

Samstag
14.10.
18.30/19 Uhr
Stephan Graf von Bothmer spielt die Orgel der Petruskirche.
Anschließend Filmgespräch und geselliges Beisammensein

Luther-Imbiss und Stummfilmkonzert, Film „Luther“ von 1927

homepage
Eintritt 14 Euro

Ein Kinofilm aus den 20er Jahren mit improvisierter Musik von der Kino-Orgel. Der Organist zeichnet dabei die Dramatik und die Stimmungen des Films in seiner Musik nach. Diese alte Tradition läßt Stephan Graf von Bothmer seit einigen Jahren mit viel Erfolg wieder aufleben. Sein neustes Projekt ist der Film „Luther“ aus dem Jahre 1927 (Hans Kyser), der für diesen Zweck aufwändig restauriert wurde. An diesem Abend verwandelt sich die Petruskirche in einen alten Kinosaal mit prächtiger Orgelmusik. Tauchen Sie mit uns ein in die Atmosphäre von damals!

Vorher laden wir ein zum Luther-Imbiss bei Kürbissuppe und Schmalzbrot
Imbiss: 18.30 Uhr / Film: 19.00 Uhr

Foto: Stephan Graf von Bothmer


Sonntag
15.10.
9.30/11.00 Uhr
„Verleih uns Frieden“: das ist das Motto dieses Gottesdienstes und Grundlage der Predigt
Gottesdienst mit Liedentfaltung zum Lutherchoral „Verleih und Frieden gnädiglich“

Die Botschaft erscheint uns heute so aktuell wie vor mehr als 1000 Jahren, als die Vorlage dieses Liedes, der alte Hymnus „Da Pacem Domine“ entstand. In unserem Gottesdienst wird das Lied in alten und modernen Versionen gesungen. Umrahmt wird der Gottesdienst von Orgel-Variationen über den Hymnus, in der Dorfkirche erklingt auch das alte Harmonium.
Es predigt Pfarrer Michael Busch.
9:30 Uhr (Dorfkirche Giesensdorf)
11.00 Uhr (Petruskirche)

Mittwoch
18.10.
19 Uhr
Vortragsabend mit Dr. Andreas Goetze (Landespfarrer für den interreligiösen Dialog)
Reformation und Islam

Das Verständnis für den Islam und der Dialog mit Musliminnen und Muslimen gehören zu den dringlichen Aufgaben unserer Zeit. Die Sichtweise des Islam ist zugleich maßgeblich mit geprägt worden durch christliche Standpunkte und Stellungnahmen nicht zuletzt der Reformationszeit. Die Evangelische Kirche in Deutschland ist dem in einem Impulspapier nachgegangen, das an diesem Abend dargestellt und diskutiert wird.

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]


Freitag
20.10.
20 Uhr

Klezmer
Aufwind

homepage Aufwind
Eintritt 14 Euro

„In Essik un Honik" - wie aus dem Ei gepellt oder auch piekfein, heißt Aufwinds neue 8.(!) CD, ein Titel, der auch Programm ist: Alles dreht sich diesmal ums Essen und Trinken. Da isst der Ungar zum Beispiel gern Paprikagulasch, der Pole Bigos mit Brot, der Russe bevorzugt Borschtsch und der Deutsche liebt Kraut mit Klößen, der Rumäne mag Mamelige und der Grusinier isst Schaschlik, aber was gut ist, wissen sie alle nicht, gut ist nur gefillte Fisch. Auch stolpert jemand frühmorgens um halb drei aus der Schenke und legt sich mit dem Mond an, nur weil der nüchtern ist.
Was sind eigentlich Warnitschki und wie bereitet man sie zu? Muss man sich wirklich zwischen Tofu und Chicken entscheiden oder reicht es aus, alles nur richtig zu würzen? Diese Fragen und Mehr beantwortet Aufwind wie immer überaus unterhaltsam und durchaus augenzwinkernd. Der spezielle Zauber ihrer Konzerte entsteht durch die abwechslungsreiche Mischung poetischer Balladen, mitreißender Instrumentalmusik in Kombination mit großer Spielfreude. Ein dichter, farbenreicher Ensembleklang, aus dem feurig-jubilierend die Geige und Klarinette herausragen. Auch gesanglich ist vom intensiv durchlebten Solo bis zum vollmundigen Chor eine große Bandbreite erlebbar.Lechaim - Wohl Bekomms!
Man nehme eine frische Klesmerband im besten Alter: eine singende Powergeigerin, einen saitenbearbeitenden Trubadur und einen meisterhaften Klarinettenvirtuosen, gebe einen bandonionquetschenden Akkordarbeiter und einen baßzupfenden Tieftonkönner dazu.Als Zutaten folgen alsdann auserlesene Lieder zur jüdischen Küche, würziger Klezmer, leidenschaftliche Spielfreude und reichlich Humor, eine Prise Balkan und ein Körnchen Traurigkeit.Zu diesem delikat angerichteten Menü serviere man hochprozentige Getränke und genieße die köstliche Sinnlichkeit.


Samstag
21.10.
18.30 Uhr
Künstlergespräch mit Harald Birck
Szenenwechsel

Ab diesem Wochenende werden neue Arbeiten Harald Bircks vorgestellt, die das erste Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Andere Werke gehen auf die Reise zum nächsten Ausstellungsort. Harald Birck berichtet im Künstlergespräch über die aktuelle Phase seiner Arbeit am Luther-Zyklus und neue Blickwinkel, etwa auch die Ausweitung des Blicks auf andere Protagonistinnen und Protagonisten der Reformation.]

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]


Samstag
21.10.
20 Uhr

Die Cöllner Compagney spielt Musik der Zeit von Martin Luther auf historischen Instrumenten
Klänge der Reformation

homepage
Eintritt 14 Euro

Die Cöllner Compagney spielt Consort-Musik des 15.-17. Jahrhunderts mit wechselnden historischen Blasinstrumenten. Durch das Wechseln und Kombinieren der Instrumente erklingt die Musik wie bei einer Orgel mit wechselnden Registern in sehr verschiedenen und kontrastierenden Klangfarben.

Leila Schoeneich, Gaby Bultmann, Susann Seegers, Christian Hagitte, Markus Friemel:
Flöten, Krummhörner, Gemshörner, Dudelsack, Pommer, Perkussion, Gesang

Foto: Cöllner Compagney


Sonntag
22.10.
11 Uhr
Gospelgottesdienst mit den „Petrus Gospel Singers“
„A Mighty Fortress is Our God“

Albrecht Gündel-vom Hofe - Klavier, Michael Zagorni - Leitung, Pfarrer Björn Sellin-Reschke - Predigt

Die Petrus-Gospel Singers gestalten einen Gospel-Gottesdienst zum Reformationsjubiläum. Mit „A Mighty Fortress is Our God“ erklingt eine moderne Gospelfassung des Lutherliedes „Ein feste Burg“ von Joakim Arenius.

Foto: Klaus Boese


Sonntag
22.10.
20 Uhr

Singer/Songwriter
Paul O`Brien

homepage Paul O`Brien
Eintritt 12 Euro

Der in Kanada lebende Sänger und Gitarrist Paul O’Brien bezaubert die Zuhörer mit seiner ausdrucksstarken, warmen Stimme und seinen musikalisch ausgefeilten Arrangements.
Die meist autobiografischen Geschichten erhalten durch eine gekonnte Mischung aus traditioneller irischer Musik und Elementen aus Pop und Jazz eine Dynamik und Lebendigkeit, die bei all seinen Konzerten spürbar ist.
Paul O’Brien versteht es immer, seine Zuhörer in jede seiner Stimmungen mitzunehmen, egal ob die Songs stimmungsvoll rhythmisch oder nachdenklich ruhig präsentiert sind - und stets ist ein nicht enden wollender Beifall die Anerkennung für einen gelungenen Konzertabend.


Mittwoch
26.10.
19 Uhr
Vortrag mit Filmbeispielen mit Pfarrer Roland Wicher
Die Reformation im Film

Auch im Film hat das Lutherbild in vielfältiger Weise seinen Ausdruck gefunden. Vom Stummfilm bis zu Hollywoodproduktionen, in je eigenen Formen in der Bundesrepublik, der DDR und anderen Ländern wurden Luther und andere Gestalten der Reformation inszeniert. An Filmbeispielen gehen wir den Formen und Absichten der Inszenierung nach.

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]


Freitag
27.10.
20 Uhr

Ein Abend mit Nette Urzendowsky und Andreas Brencic
„Hilfe, die Berliner Kommen!“

Eintritt 12 Euro

„Wer das 1,53 Meter kleine Temperamentsbündel mit Herz und Gefühl erlebt, darf sicher sein, dass er dem Besonderen begegnet.“ Das schreibt der Berliner Tagesspiegel über Chanson-Nette Jeannette Urzendowsky, die Interpretation ihrer Chansons und ihr Berliner Mundwerk.
Andreas Brencic arbeitet seit Jahren als musikalischer Leiter und Pianist in Musical- und Theaterproduktionen, besonders in Wien und Österreich.
Beide haben sich gesucht und gefunden als glühende Verfechter Ihrer Heimatstädte.
Willkommen also zu „Hilfe, die Berliner kommen!“, einem Städtetripp durch zwei unwiderstehliche Metropolen an einem musikalisch- kabarettistischen Theaterabend in der Petruskirche!
Mit Charme und Schnauze pendeln Andreas Brencic und Chanson-Nette zwischen Spree und Donau. Sie stellen dabei, auf den Spuren vieler Künstler die befruchtende kulturelle Mélange beider Städte vor.
Als Duo spielen Chanson- Nette und Andreas Brencic ihr Wien- Berlin- Programm seit zwei Jahren. Sie begeisterten aber schon in Wien, Berlin und Rom ihr Publikum.

Foto: Urzendowsky / Brencic


Dienstag
31.10.
11 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst
im Rahmen der Predigtreihe des Kirchenkreises Steglitz zum Reformationsgedenken


Predigt: Pfarrer Roland Wicher und Kaplan Konrad Heil

Ungewollt hat die Reformation zu einer Spaltung der Kirchen geführt. Ökumenische Versöhnung in einem engagierten, durchaus auch kritischen Dialog ist notwendig. Zum einen stellt sich geistlich die Frage nach dem einen Gott angesichts vielfältiger, manchmal auch zersplitterter Weltsichten. Andererseits müssen angesichts globaler Krisen Gemeinsamkeiten betont und gemeinsam Lösungswege gesucht werden zur Bewahrung von Frieden, Gerechtigkeit und bedrohter Schöpfung.
Dem wollen wir in ökumenischer Gemeinschaft auf den Grund gehen, und Schuld und Dank vor Gott bringen angesichts der Errungenschaften und Probleme im Horizont des Reformationsjubiläums.
Musikalisch gestalten Kantor Michael Zagorni (Orgel)
und Eckart Klusmann (Flöte) den Gottesdienst.

Für Kinder gibt es ein begleitendes Angebot. Im Anschluss laden wir ein zu Kaffee und Tee.

Foto: © Dan Penschuck / [FEINDESIGN]

Programmübersicht November 2017

Mittwoch
1.11.
20 Uhr

Gitarrist
Michael Fix

homepage Michael Fix
Eintritt 12 Euro

Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich Michael Fix als einer der fuehrenden Akustik Gitarristen der australischen Musik entfaltet. Das liegt einerseits an seiner bemerkenswerten Geschicklichkeit als Gitarrist und andererseits hauptsaechlich an seiner einzigartigen Musik, die Leidenschaft und Emotionen zum Ausdruck bringt, die die Zuschauer gefangen haelt.
Michael’s Repertoire enthaelt ausser Jazz, Blues, keltischer und australischer Volksmusik, Country und klassischer Musik auch seine eigenen einzigartigen Kompositionen. Viele davon sind im Radio und Fernsehen zu hoeren, wofuer er mit mehreren grossen Preisen ausgezeichnet wurde. Michael`s eigener Stil, ausgesprochen australisch und hochoriginal in seiner Präsentation, zeichnet ihn als Künstler aus, der nicht zu übersehen ist.
“Meine 30jaehrige Erfahrung in der Musikindustrie hat mich davon ueberzeugt, dass Musik Leben ist. Meine Musik reflektiert die Hoehen und Tiefen, die das Leben mit sich bringt. Diese Erfahrung wird bereichert durch Ihre Unterstuetzung und Ihr Interresse, und diese Verbindung mit Ihnen bereitet mir die groesste Freude. Ich danke Ihnen dafuer.”


Samstag
4.11.
20 Uhr

Akustik Rock
Farfarello Trio

homepage Farfarello Trio
Eintritt 18 Euro

Farfarello, ein seit Jahren gern gesehener Gast in unserer PetrusKirche in Lichterfelde. Die beiden haben diese außergewöhnliche Instrumentalband bereits vor 35 Jahren im Rheinland gegründet. Trotz der langen Zeit ihres Bestehens sprühen sie immer wieder vor Spiel - und Lebensfreude. Lasst euch von ihrer Musik und ihrer Aura anstecken, es lohnt sich!


Samstag
11.11.
20 Uhr

Rockpoet
Kieran Halpin & Manfred Leuchter & Yogi Jakusch

homepage Kieran Halpin
Eintritt 14 Euro

KIERAN HALPIN der irische Singer/Songwriter hat in den letzten achtunddreißig Jahren zweiundzwanzig Alben aufgenommen und drei Songbücher veröffentlicht. Seine neueste, bei Fans und Medien wie immer heiß begehrte CD „Doll“ enthält eine Sammlung von 11 brandneuen Songs. Doll wurde in „Musentempel“ in Aachen, Deutschland in Februar 2017 aufgenommen. Neben Kieran Halpin und seiner Gitarre sind Manfred Leuchter in Akkordeon, Melodika und Piano und Yogi Jockusch in Percussion zu hören, sowie Antoine Pütz in Bass. Als Stammgast spielt Ian Melrose Gitare und Dobro.
Kein Stillstand, sondern immer nach neuen und innovativen Wegen suchend, gelingt es KIERAN HALPIN immer wieder seine Songs neu zu repräsentieren. Es ist diese offene und experimentelle Art der Herangehensweise, die ihn Alben verschiedenster Stilrichtungen überall in der Welt aufnehmen ließ. Ob in einem kleinen Studio in London („Mission Street); in Nashville, Tennessee („The Rite Hand“); in Sydney, Australien ( „Closing Time in Paradise“); oder Aufnahmen im sogenannten „Folkrockgürtel“ von Oxfordshire, England für die letzte CD „the devil and his dealing“.
Seine Alben sind schon ein Genuss, doch auf der Bühne läuft KIERAN HALPIN zur Höchstform auf. Seiner Energie, Leidenschaftlichkeit und Intensität kann sich niemand entziehen. KIERAN HALPIN`S intelligente, in letzter Zeit auch manchmal, provozierende Texte verschmelzen zu einer Einheit mit seinem Sound und dem Klang der akustischen Gitarre und sind längst zu seinem Markenzeichen geworden.


Samstag
18.11.
20 Uhr

Torsten Puls, Andreas David und Larry Schuba
Larry Schuba & Acoustic Thunder

homepage Larry Schuba
Eintritt 16 Euro

Larry Schuba, Andreas David und Torsten Puls, drei gestandene Musiker mit einer gewissen Vorliebe für die Country & Western Music überraschen aber auch immer durch ihre Vielseitigkeit in anderen Projekten.
Heute Abend erweisen sie einem großen Singer-/Songwriter und seinem musikalischen Vermächtnis die Ehre.
John Denver gehört zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Künstlern und seine musikalische Verbindung aus Folk und Country wird leider zu oft nur mit seinen erfolgreichsten Liedern „Take Me Home, Country Roads“ und „Leaving On A Jet Plane“ genannt.
Larry Schuba & Acoustic Thunder werden uns zeigen, dass auch John Denver viele andere wunderschöne
Lieder der Welt hinterlassen hat.


Montag
27.11.
20 Uhr

Singer/Songwriter aus Kanada
Matt Epp im Duo mit Joel Couture

homepage Matt Epp
Eintritt 12 Euro

Matt Epp ist ein Poet, ein Songwriter alter Schule, der nicht ohne Grund Bob Dylan und Jonathan Richman als Vorbilder nennt. Er lebt, was er singt, wenn er sagt, er habe entdeckt, dass das Glück auf dem Weg zu finden sei. Dazu eine Gitarre die immer den stimmig runden Ton findet, um diesen „soulful folk“ ins rechte Licht zu setzen.
Epp stammt aus Winnepeg und hatte eine Filmkarriere laufen, bevor er sich entschied ein Singer / Songwriter zu werden. Der ungemein sympatische Mann liebt einfach was er tut, und er hat eine anrührende und mitreißende Art dies zu vermitteln.
Begleitet wird Matt Epp von Joel Couture, Bassist aus Matts Band: The Amorian Assembly. Matt Epp stellt an diesem Abend in der Petruskirche auch seine neue EP Luma vor.
Besetzung: Matt Epp - Gitarre/Gesang, Joel - Couture/Bass

Programmübersicht Dezember 2017

Sonntag
3.12.
20 Uhr

Folk aus England
Broom Bezzums

homepage Broom Bezzums
Eintritt 14 Euro

Broom Bezzums ist eine der aufregendsten und originellsten Folkbands in Deutschland. Mit ihrer zeitgenössischen Interpretation von Folkmusik haben sie bereits dreimal den deutschen Rock- und Poppreis gewonnen.
Die beiden Energiebündel Mark Bloomer und Andrew Cadie zelebrieren eine energische, unterhaltsame und musikalisch aufregende Live-Show, mit viel Witz und einem unerwartet vollen Sound. Sie berühren gleichzeitig das Herz, stimmen nachdenklich und laden zum Tanzen ein.
Mark Bloomers rauchige Stimme vermischt sich perfekt mit dem reinen, treibenden Gesang von Andrew Cadie. Im ersten Moment bezirzen sie das Publikum mit dem konzentrierten Zauber eines traditionellen Liebesliedes. Im nächsten starten sie in eine Gospel-durchzogene Stevie Wonder Coverversion, untermalt von perkussiver Geige und einer Gitarre als Trommel! Der Zuhörer hat kaum Zeit, wieder Atem zu holen, bevor Broom Bezzums einen Potpourri von Reels (keltischen Tanzstücken) mit beeindruckend schnellem Geigenspiel einsetzt, um dann gekonnt in einen Latin Groove auf der Gitarre überleitet, bis schließlich die Bass-Drum einsetzt und so dem Publikum keine andere Chance lässt, als mitzuklatschen und zu tanzen.
Broom Bezzums sind geborene Entertainer. Sie singen aus dem Herzen und spielen aus Funke auf jeden Zuschauer bis zur letzten Stuhlreihe über.
Es wird Zeit, sich Broom Bezzums anzuhöhren!


Montag
4.12.
20 Uhr

Soul, Boogie, Rhythm & Blues
Boogiesoulmates

homepage Boogiesoulmates
Eintritt 14 Euro

Die Boogiesoulmates muss man hören und man wird nicht mehr losgelassen: Die in der Petruskirche mittlerweile bekannte Formation herausragender Musiker aus der deutschen Soul, Blues & Boogie Woogie-Szene präsentiert dem Lichterfelder Publikum erstmalig ihr brandneues Weihnachtsprogramm „Santa ́s Got The Blues“. Von Boogie Woogie über Rhythm & Blues bis hin zu rockigen Tönen hat das Trio sein Spektrum an Musikstilen mit diesem Programm nochmals erweitert.
Rocken Sie mit beim „Christmas Boogie“, lauschen Sie andächtig dem „Christmas Prayer“ und seien Sie gespannt, wenn der „Boogie Woogie Santa Claus“ kommt!
Mit im Gepäck haben die Boogiesoulmates an diesem Abend natürlich die neue CD zum Programm. Es erwartet Sie ein außergewöhnlicher musikalischer Weihnachts-
Konzertabend!!!
Besetzung: Alicia Emmi Berg - Gesang, Niels von der Leyen - Piano, Andreas Bock - Schlagzeug


Samstag
16.12.
20 Uhr

Weihnachtsprogramm
Lucky Leles

homepage Lucky Leles
Eintritt 12 Euro

„Mele Kalikimaka“, „Rocking around the Christmas tree“ oder doch lieber „Christmas for Cowboys“? Erleben Sie einen mitreißenden Weihnachtsabend mit vielen musikalischen Überraschungen in der Wohngemeinschaft der Lucky Leles.
Virtuos und stimmgewaltig, fröhlich und sentimental spielt sich das Ukulelentrio um Kopf und Kragen... und garantiert in Ihre Herzen.


Mittwoch
27.12.
20 Uhr

Companion Tour 2017
Anne Haigis mit Ina Boo

homepage Anne Haigis
Eintritt 20 Euro

Moden kommen und gehen. Doch es sind die besonderen, zeitlosen Dinge, die zu Recht unverrückbar im Gedächtnis haften bleiben und deshalb nie in Vergessenheit geraten. Das gilt ebenso für den Künstlerbereich. Ein besonderes Beispiel für diese Qualitätsmerkmale stellt Anne Haigis dar, die seit den achtziger Jahren für einen künstlerisch und qualitativ hohen Standard in der hiesigen Musikszene steht.
Die Stil-Vielfalt kommt bei einem Haigis-Konzert nie zu kurz. Mit viel Schwarz in der Stimme erkundet die Künstlerin auf "Out of the Rain" und "We Danced" die Ecken und Nischen des Gospel. Mit dem ihr eigenen Herzblut erschafft sie bewegende Momente, etwa wenn sie mit hemmungsloser Offenheit für "Nacht aus Glas" ihr Innerstes nach außen kehrt. Gerade noch gefangen von der Eindringlichkeit des melancholischen Tom Waits-Klassikers "Waltzing Mathilda" findet man sich im nächsten Moment in der rockig pulsierenden Leichtigkeit von "Life Is Wonderful" wieder.
Anne Haigis interpretiert Musik nicht nur - sie fühlt, sie lebt sie, und dieser Umstand macht ihre Darbietung so unnachahmlich und unwiderstehlich authentisch. Mühelos schlägt sie Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel und Folk, alles Genres, mit denen Anne von jeher tief verwurzelt ist. Seit Januar 2014 wird sie von Ina Boo an Gitarre und Piano begleitet. Ina sorgt für die stimmigen Gegenparts zu Annes 12-saitiger Gitarre. Melodiöse Soli wechseln mit treibendem Bottleneck-Blues, unterlegt von stampfenden Beats aus der Stomp Box. Bei den Balladen erweist sie sich als einfühlsame Pianistin. Im Zusammenspiel sorgen die beiden Ladies für unter die Haut gehende Momente und mitreißende Temperamentsausbrüche.
Stil, Können und Ausstrahlung: Ein Abend mit Anne Haigis und ihrer unverwechselbaren, mal rauen, mal sanften und stets kraftvollen Stimme besitzt jene künstlerische Güteklasse, die den Zuhörern unvergesslich in Kopf und Herz haften bleibt. Und dann natürlich dieser besondere Zauber dank Annes ungezwungener, natürlicher Art: Ein Konzert mit der vielseitigen Musikerin fühlt sich nicht zuletzt deshalb auch immer an wie ein Abend unter Freunden.


Donnerstag
28.12.
20 Uhr

Blues zwischen den Feiertagen
Bluesrudy & Marko Jovanović

homepage Bluesrudy & Marko Jovanović
Eintritt 14 Euro

Wer das erste Mal einen Auftritt von Bluesrudy & Marko Jovanović erlebt, stellt bald fest wie packend und mitreißend die Spielfreude der beiden Musiker ist. Da beide Multiinstrumentalisten sind, entsteht trotz der kompakten Besetzung der Eindruck einer ganzen Band. Die tiefe seelenberührende Stimme und das gleichzeitige Gitarren- und Bassdrumspiel von Bluesrudy, sowie das beseelte ausdrucksstarke Mundharmonika- und Kontrabass-Spiel von Marko Jovanović prägen den unverkennbaren Klang des Duos. Bluesrudy kommt aus der Lutherstadt Wittenberg, sein Mississippi heißt Elbe. Einprägsam wie die Thesen Luthers formt Rudy alte Bluesklassiker und veredelt sie mit seinem eigenen Charme. Der in Kreuzberg lebende Mundharmonika-Spieler Marko Jovanovic berührt und verführt zugleich, überzeugt durch Präsenz und Zurückhaltung. Beides wirkt niemals aufgesetzt, sondern zutiefst geprägt von größtem Verständnis für die Musik, die mal nach perlenden Melodien verlangt, zartem Hauchen, kräftigem Druck: Marko Jovanovics Mundharmonika-Spiel vereint all das – und manch einer reibt sich verwundert und beglückt die Augen: So also klingt eine Mundharmonika?