Programmübersicht

Programmübersicht Juni 2017

bis
18.6.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Stefan Kraft: Bilder

Stefan Kraft, geboren 1966 in Berlin, hat an der HdK (heute UdK) Berlin studiert und bei Prof. Dieter Hacker den „Meisterschüler“-Abschluss gemacht.
Über seine Arbeiten schreibt er:
„Meine Bilder zeigen Figuren – reduziert, Silhouetten oft nur – in abstrakten Räumen. Oder leere Stühle, ebenso stilisiert. Die Figur ist, so hoffe ich, präsent auch da, wo nur Plätze zu sehen sind, die sie (möglicherweise) gerade verlassen hat oder gleich einnehmen wird. Hier wie dort geht es um Sinnbilder für Verortung oder auch Selbstfindung: Wer bin ich, wo bin ich, was habe ich, was brauche ich, wohin gehe ich (und mit wem), was nehme ich mit?“

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 18. Juni 2017.


Freitag
9.6.
20 Uhr

Rock, Pop & Country
Holler & Wendel

homepage Holler & Wendel
Eintritt 12 Euro

Elke Holler & Thomas Wendel, das heißt Musik zum Zuhören, Spaß haben und Genießen. Die mit großer Virtuosität und Leidenschaft arrangierten Songs für Akustikgitarre, Mandoline, Elektrogitarre und der zweistimmige Gesang sind kleine Perlen aus ca. 40 Jahren Rock-, Pop- Blues-, Jazz- und Countrymusik. Ihnen geht es nicht um das genaue Covern dieser Musik, sondern um die Interpretation und Ausgestaltung mit eigenen künstlerischen Mitteln, wobei einem sehr schnell bewusst wird, warum diese Musik überlebt hat.
Egal ob rockige Klassiker oder sanfte Balladen, das Duo interpretiert seine Songs auf unverwechselbare Art und Weise und hat inzwischen seinen eigenen Stil und Sound entwickelt, bei dem Spielfreude und handwerkliches Können gleichermaßen sichtbar werden.
Durch ihre natürliche und unverkrampfte Art springt der Funke schnell auf das Publikum über.


Dienstag
20.6.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissage:
Helmut Klock: Villa R - Acrylbilder mit & ohne Neon

Als Jugendlicher hatte ich eine intensive Begegnung mit dem grünen R in Paul Klees „Villa R“ im Kunstmuseum Basel. Ich besuche das Bild immer wieder. Seit fünf Jahren be- und verarbeite ich meine Begegnungen künstlerisch. Hier nun ein Zwischenbericht.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 16. Juli 2017.


Samstag
24.6.
20 Uhr

„Canzoni Italiani“
... e la luna?

homepage ... e la luna?
Eintritt 12 Euro

Eva Spagna, „la fiorentina“ ist die unverwechselbare Stimme von …é la luna? Ihr persönlicher Charme und Witz zeigt sich in ihren zumeist sehr persönlichen Texten, die sie für die Eigenkompositionen der Gruppe schreibt. Sie singt Jazz. Genauer: canzoni italiane. Beides klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner. Und das Ziel von …é la luna? ist es, das auch zu beweisen. …é la luna? wurde als beste Gruppe beim 5. Wettbewerb „Musica Vitale 2002“ der Berliner Werkstatt der Kulturen ausgezeichnet. Vor dem Konzert und in der Pause werden italienische Spezialitäten von „Sapori d´Italia“ angeboten.


Freitag
30.6.
20 Uhr

Mongolia meets Oriental
Sedaa

homepage Sedaa
Eintritt 14 Euro

Die mongolisch persische Formation Sedaa verbindet auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen. Mongolischer Unterton-Gesang trifft auf orientalische Percussions.

Programmübersicht Juli 2017

bis
16.7.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Helmut Klock: Villa R - Acrylbilder mit & ohne Neon

Als Jugendlicher hatte ich eine intensive Begegnung mit dem grünen R in Paul Klees „Villa R“ im Kunstmuseum Basel. Ich besuche das Bild immer wieder. Seit fünf Jahren be- und verarbeite ich meine Begegnungen künstlerisch. Hier nun ein Zwischenbericht.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 16. Juli 2017.


Mittwoch
5.7.
20 Uhr

Blues
Bluesrudy & Peter Schmidt

homepage Bluesrudy
Eintritt 12 Euro

Blues Rudy kommt aus der Lutherstadt Wittenberg, sein Mississippi heißt Elbe. Aufgewachsen in einer großen Familie, musste man am Tisch flink mit der Kelle sein, um satt zu werden. Um schön laut klappern zu können, lernte Rudy zunächst das Trommel spielen von seinem Vater und später dann Schlaggitarre, die auch sein Markenzeichen werden sollte. Neben dem lustigen Namen hat er von seiner Mutter die unverwechselbare Art für Unterhaltung. Die größten Erfahrungen machte Rudy mit seiner eigenen Band und in der Zusammenarbeit mit Stefan Diestelmann, Mitte der neunziger Jahre. Absolut prägend für ihn war die musikalische Zeitreise mit seinem Freund und Partner Igor Flach.
(Er bleibt unvergessen)
Sein heutiger Sound ist unerbittlich, fordernd und bahnt sich, mit der Leichtigkeit einer Dampfwalze den Weg ins Ohr. Eindringlich wie die Thesen Luthers formt Rudy alte Bluesklassiker und veredelt sie mit seinem eigenen Charme. Ein Musiker, wo das hinschauen und hinhören, einfach Spaß macht.
Der Gitarrist und Sänger Peter Schmidt aus Berlin steht mittlerweile über 4 Jahrzehnte auf der Bühne und arbeitet seit vielen Jahren auch als Studiomusiker, Arrangeur, Komponist und Produzent.
Mit seiner Band „East Blues Experience“ tourte er durch Europa, Asien und Nordamerika, auch als Begleitband oder als Support für viele Weltstars der Blues- und Rockszene, wie z.B. Luther Allison, Carey Bell, Jerry Donahue, John Mayall, Jethro Tull, Procul Harum oder ZZ Top.


Samstag
8.7.
20 Uhr

Acoustic Soul, Blues & Country
Bring That Thing

Eintritt 12 Euro

Der Abschied des Hot String Quintets vom Berliner Publikum im Herbst 2015 bedeutete jedoch nicht das Ende der musikalischen Aktivitäten der Bandmitglieder. Nach Andreas David, der mit den Lucky Leles und Larry Schuba regelmäßig in der Petruskirche zu Gast ist, präsentiert Gitarrist und Sänger Friedrich Barniske mit Bring That Thing ein weiteres Projekt aus der Reihe „Ein Leben nach dem HSQ“.
Das Quartett verbindet akustischen Soul, Blues und Country mit nordafrikanischen Einflüssen. Mit dem gebürtigen Algerier Fares Mokrani als Sänger und Perkussionisten, dem Bluesgitarristen Tobias Kummetat und der Jazzbassistin Berit Jung hat sich eine spannende neue Formation gefunden.


Dienstag
18.6.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissage:
Christine Keruth - Malerei: Das Sublime

Immanuel Kant malt in der „Kritik der Urteilskraft“ detailliert dramatische Naturereignisse in extremstem Ausmaß aus: Kühne überhangende gleichsam drohende Felsen, am Himmel sich auftürmende Donnerwolken, mit Blitzen und Krachen einherziehend, Vulkane in ihrer ganzen zerstörenden Gewalt, Orkane mit ihrer zurückgelassenen Verwüstung, der grenzenlose Ozean, in Empörung gesetzt, ein hoher Wasserfall eines mächtigen Flusses u. dgl.
Die Künstlerin setzt die seit 2014 begonnene Werkreihe Das Sublime bei Immanuel Kant als künstlerische Herausforderung kontinuierlich fort. Ihr Interesse liegt im Spannungsfeld zwischen der Kleinheit des Menschen im Verhältnis zu gewaltigen und dramatischen Naturereignissen.
Christine Keruth ist bildende Künstlerin, Museologin, Ethnologin und Religionswissenschaftlerin. Neben nationalen und internationalen Soloausstellungen befinden sich Werke in öffentlichem und privatem Besitz.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 1. Oktober 2017.


Freitag
21.7.
20 Uhr

Blues
Ignaz Netzer & Chris Rannenberg

homepage Ignaz Netzer
Eintritt 14 Euro

Ignaz Netzer und Chris Rannenberg – zwei europaweit gefeierte Bluesmusiker – ein Bluesfeuerwerk der Extraklasse!
Ignatz Netzer spielt Bluesharp,haucht mit rauchiger Stimme ins Mikrophon und zaubert mit seiner Slidetechnik auf der Gitarre phantastische Klänge hervor. Er spielt nicht nur den Blues,er verströmt ihn förmlich und kein Zuhörer kann sich diesem Fluidum entziehen.
Der 1956 in Solingen geborene Christian Rannenberg ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Die Feinheiten des Blues Pianos lernte er von keinem geringeren als Blind John Davis, dem gefragtesten Studiopianisten der dreißiger Jahre. 1976 gründete er zusammen mit Freunden die „Blues Company“. Ein Jahr später wechselte er als freier Musiker zur Blues-Band „Das Dritte Ohr“ 1983 nach Europa. Es folgten Auftritte sowohl im Duo als auch zusammen mit Charlie Musselwhite, Thorsten Zwingenberger, Angela Brown, Guitar Crusher, Big Jay McNeely und John Heartsman.

Vorschau: Programmübersicht Dezember 2017

Mittwoch
27.12.
20 Uhr

Companion Tour 2017
Anne Haigis mit Ina Boo

homepage Anne Haigis
Eintritt 20 Euro

Moden kommen und gehen. Doch es sind die besonderen, zeitlosen Dinge, die zu Recht unverrückbar im Gedächtnis haften bleiben und deshalb nie in Vergessenheit geraten. Das gilt ebenso für den Künstlerbereich. Ein besonderes Beispiel für diese Qualitätsmerkmale stellt Anne Haigis dar, die seit den achtziger Jahren für einen künstlerisch und qualitativ hohen Standard in der hiesigen Musikszene steht.
Die Stil-Vielfalt kommt bei einem Haigis-Konzert nie zu kurz. Mit viel Schwarz in der Stimme erkundet die Künstlerin auf "Out of the Rain" und "We Danced" die Ecken und Nischen des Gospel. Mit dem ihr eigenen Herzblut erschafft sie bewegende Momente, etwa wenn sie mit hemmungsloser Offenheit für "Nacht aus Glas" ihr Innerstes nach außen kehrt. Gerade noch gefangen von der Eindringlichkeit des melancholischen Tom Waits-Klassikers "Waltzing Mathilda" findet man sich im nächsten Moment in der rockig pulsierenden Leichtigkeit von "Life Is Wonderful" wieder. Anne Haigis interpretiert Musik nicht nur - sie fühlt, sie lebt sie, und dieser Umstand macht ihre Darbietung so unnachahmlich und unwiderstehlich authentisch. Mühelos schlägt sie Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel und Folk, alles Genres, mit denen Anne von jeher tief verwurzelt ist.

Seit Januar 2014 wird sie von Ina Boo an Gitarre und Piano begleitet. Ina sorgt für die stimmigen Gegenparts zu Annes 12-saitiger Gitarre. Melodiöse Soli wechseln mit treibendem Bottleneck-Blues, unterlegt von stampfenden Beats aus der Stomp Box. Bei den Balladen erweist sie sich als einfühlsame Pianistin. Im Zusammenspiel sorgen die beiden Ladies für unter die Haut gehende Momente und mitreißende Temperamentsausbrüche.

Stil, Können und Ausstrahlung: Ein Abend mit Anne Haigis und ihrer unverwechselbaren, mal rauen, mal sanften und stets kraftvollen Stimme besitzt jene künstlerische Güteklasse, die den Zuhörern unvergesslich in Kopf und Herz haften bleibt. Und dann natürlich dieser besondere Zauber dank Annes ungezwungener, natürlicher Art: Ein Konzert mit der vielseitigen Musikerin fühlt sich nicht zuletzt deshalb auch immer an wie ein Abend unter Freunden.