Programmübersicht

Programmübersicht April 2018

bis
15.4.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Schau! Kinder und Kunst -
Eine Ausstellung der Kita Petrusheim und Lindenhof in der Petruskirche.

Kunst ist Kindheit nämlich, Kunst heißt, nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine machen. Nicht zerstören, was man vorfindet, sondern einfach nichts Fertiges finden. Lauter Möglichkeiten. Lauter Wünsche. Rainer Maria Rilke

Es war im Sommer letzten Jahres. Die Kinder hatten eine Skulptur geschaffen, die wir auf einer Holzplatte befestigten und vor unserem Treppenaufgang in der Kita aufhingen. Wow, sagten alle, die in den darauffolgenden Tagen vorbeikamen und schade eigentlich, dass das außer uns keiner sieht. Warum eigentlich nicht, fragten wir uns. Wir haben doch eine Kunstkirche. Die Idee zur Ausstellung war geboren.

Pablo Picasso hat einmal gesagt: „Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man ein Künstler bleibt, wenn man größer wird." Wir als Erzieherinnen und Erzieher haben das große Glück, diese schöpferische Kraft der Kinder täglich neu zu erleben. Die Papierwerkstatt in unseren Kitas ist ein Lieblingsort und oft schon in den frühen Stunden vor dem Morgenkreis gut besucht. Hier können die Kinder frei aus verschiedenen Materialien und Farben wählen. Die Kinder malen, kleben und schneiden. Während die Jüngeren erste Materialerfahrungen sammeln oder einfach mal die Schere ausprobieren wollen, geht es den Älteren darum, mit ihren Bildern etwas zu erzählen. „Schau!“ Mit diesem Aufruf werden wir zum Betrachten und zum Gespräch über ein Kunstwerk eingeladen.

Kunst ist dabei keine Frage von Schönheit oder Perfektion aus Erwachsenenperspektive. Kitakinder sind frei in der Gestaltung. Sie malen bspw. das, was sie wissen und nicht das, was sie sehen. Das bedeutet, das Gras im Bauch der Kuh ist grün.

Die in der Ausstellung gezeigten Kunstwerke stammen zum einen aus der offenen Atelierarbeit (Kita Lindenhof), zum anderen aus einer Kunstprojektwoche, die Ende Januar stattfand (Kita Petrusheim). Hier konnten sich die Kinder für ein Thema entscheiden. Die Auswahl war vielfältig.Vom Weltraum, über Erde und Luft hin zu Kühen, vom Detail zum Ganzen oder wer mochte, konnte seinen Lieblingsort in der Kita als Miniatur im Schuhkarton gestalten. Während die Jüngeren „Räderbilder“ malten, konnten sich die Älteren beim Action-Painting austoben. Aber es gibt nicht nur viel Tolles zu sehen, sondern auch zu hören. Mit Schatzsuche in der Kita hat eine Gruppe ihr eigenes Lied komponiert. Schau! Kinder und Kunst ist eine beeindruckende Ausstellung, die sich auf viele kleine und große Zuschauer freut.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 15. April 2018.


Donnerstag
12.4.
20 Uhr

Das Konzert fällt wegen Krankheit aus!

Blues
Holger Daub & Tim Lothar

homepage Holger Daub & Tim Lothar
Eintritt 14 Euro

Semifinalisten IBC Memphis (International Blues Challenge 2014) Tim Lothar – German Blues Award International Prize 2014 Namen wie Robert Johnson, Charley Patton und Mississippi Fred McDowell waren und sind die wiederkehrende Inspiration für Tim Lothar, der seinen Musikstil als Roots & Mississippi Delta Blues umschreibt. Grund genug für ihn auf die Bühne zu gehen um mit seiner Slide-Guitar und seiner eindringlichen und packenden Stimme die Achtung und Aufmerksamkeit des Publikums zu erringen. Er ist mittlerweile durch 16 Länder getourt und hat drei Solo-CDs mit phantastischen Pressestimmen in Skandinavien, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Auf dem Blues-Festival in Kopenhagen wurde ihm der Preis „Danish Blues Artist of the year 2008“ verliehen. 2009 erhielt er außerdem für die zweite CD „In it for the ride“ den Preis „DanishBlues Album of the year“. Im Duo mit Holger „HoBo“ Daub treffen Tim Lothar´s innovative Slidetechnik und beeindruckender stimmliche Varianz, auf dynamisches, mal gedrosseltes, mal ausdrucksvolles und mitreißendes Mundharmonikaspiel. Holger „HoBo“ Daub`s passgenauen Improvisationen, seine songdienliche und emotionale Spielweise bereichern das Repertoire von eigenen und Coversongs. Sein farbenreiches Bluesharpspiel mit Elementen aus Blues, Rock, Soul, Funk und Folk verbindet sich mit der virtuosen, kreativen Spielweise Tim Lothars. Holger „HoBo“ Daub repräsentierte die Wanderausstellung des Deutschen Harmonika Museums in verschiedenen Ländern Europas und den USA.


Dienstag
17.4.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissage:
Fotoausstellung - Hans-Jörg Prüfer: Solche und Solche

Laudatio: Pfr. i.R. Lutz Poetter / Musik: Elisabeth Mutschler

Ich werde sicher Menschen beobachten, so lange ich lebe. Solche und Solche. Menschen, die sich dem Leben stellen, die bei ihrem Tun Freude haben, den Erfolg suchen und genießen. Menschen, die mit einem einfachen Leben zufrieden sind, hoffend, dass dabei genügend zum Leben herausspringt. Und wieder andere die scheinbar resigniert haben. Aufgehört haben zu kämpfen, bettelnd mit einem Becher in der Hand um ein paar Münzen bitten. Nicht zu vergessen auch die Straßenmusiker, die an unterschiedlichen Plätzen, in Unterführungen, in U und S-Bahnen versuchen, mit ihrer Musik ein wenig Geld zu verdienen. Wissen diese Menschen eigentlich noch, was, als sie noch jung waren, ihre Herzenswünsche, ihre Sehnsüchte waren, wovon sie geträumt hatten? Mit der Ausstellung möchte ich auch Mitgefühl für die Underdogs in unserer Gesellschaft wecken. Mitgefühl für Menschen, die tief in ihrem Inneren traurig sind, weil sie viele Enttäuschungen erlebt haben. Möglicherweise gar nicht darüber nachdenken, dass sie aus ihrem Leben noch mehr machen könnten. Ich fühle mich als Beobachter. In der Regel aus einer gewissen Distanz heraus versuche ich das, was ich als einen besonderen Moment empfinde und wahrnehme, als Bild festzuhalten. Ich möchte gerne mit meinen Bildern dem Menschen den Menschen näher bringen. Wer sich auf meine Fotos zum Thema „Solche und Solche“, Straßenfotografie, einlässt, kann möglicherweise auch bei Solchen und Solchen mit fühlen, und wünscht eigentlich nur allen Menschen ein erfülltes Leben.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 20. Mai 2018.


Freitag
20.4.
20 Uhr

Akustische Gitarre
Jacques Stotzem

homepage Jacques Stotzem
Eintritt 14 Euro

Jacques Stotzem ist einer der vielseitigsten Fingerstyle-Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene. 1959 in Verviers geboren, hat der belgische Gitarrist inzwischen 14 CDs eingespielt und gehört für viele Fans der akustischen Gitarrenmusik zu den absoluten Favoriten. Als gern gesehener Gast auf allen grossen Festivals hat sich Jacques Stotzem mit seinem perfekt vorgetragenen Fingerstyle-Gitarrenspiel, seinem sensiblen Gespür für Melodik und seinem feinen Temperament einen beachtlichen Fan-Kreis erspielt. Seine Konzerttourneen führen ihn durch Europa, Amerika und Asien. Seit 2006 produziert die berühmte amerikanische Gitarrenfirma „Martin Guitar“ ein „OMC Jacques Stotzem Custom Signature“ Modell, ein Traum für jeden Gitarristen, eine Ehre für Jacques. Seine CD „Catch the Spirit“ mit höchst bemerkenswerten Arrangements von Rockklassikern schaffte 2009 den Sprung in die belgischen Charts und blieb 43 Wochen lang klassiert ; ein Ereignis in der Akustikgitarrenszene ! Stotzem hat über die Jahre einen unverkennbar eigenen Sound auf der akustischen Gitarre entwickelt und überzeugt sowohl in den für ihn typischen, stimmungsvollen Balladen als auch in durchaus heftig rockenden Adaptionen von Hendrix- oder Gallagher-Stücken. Seine CD „To Rory“ ist eine Hommage an sein Idol, den irischen Blues-Rock Gitarristen Rory Gallagher. Noch nie wurde Gallagher‘s Musik instrumental auf einer Akustikgitarre interpretiert und dieses neue Album erhält bereits hervorragende Kritiken weltweit. Jacques‘ Konzertprogramm ist eine Mischung aus Eigenkompositionen, Auszügen aus seiner neuen CD und Arrangements von Rockklassikern (Rolling Stones, U2, Jimi Hendrix, ... ).


Dienstag
24.4.
20 Uhr

Soul, Boogie, Rhythm & Blues
The Boogiesoulmates

homepage The Boogiesoulmates
Eintritt 14 Euro

Die Boogiesoulmates sind eine unverwechselbare Formation herausragender Musiker aus der deutschen Blues, Soul und Boogie Woogie- Szene. Sie präsentieren Rhythm & Blues aus den 50er und 60er Jahren sowie aktuelle Coversongs mit einem neuen und einzigartigen Sound! Elegant, glamourös, Funky & Sexy! - So klingen sie und so sehen sie auch aus! Alle drei sind Koryphäen ihres Fachs: Alicia Emmi Berg Als echte „R‘ n‘ B - Königin“ könnte man sie bezeichnen, wenn Sie mit den Boogiesoulmates singt! Elegant und charmant, mit einer Stimme die berührt, führt Sie durch das Repertoire der Boogiesoulmates Niels von der Leyen Mit einem großen Namen in der Boogie Woogie- Szene zeigt er in dieser Formation seine musikalische Vielfalt und Erfahrung. Einer der besten Boogie Spieler überhaupt!. Andreas Bock Der Bluesdrummer schlechthin! German Bluesaward Gewinner 2015/2016. Mit seiner einmaligen Spielweise und internationalen Erfahrung versetzt er das Trio souverän in den absoluten Groove. Die Boogiesoulmates muss man hören und man wird nicht mehr losgelassen!!! Absolute Spielfreude und eine mitreißende Energie. Nach ihrer ersten CD „The Closer“ haben sie nun frisch ihr aktuelles Album „Santa´s got the Blues“ auf dem Markt! Schneller Swing und Boogie Woogie, Soul wie er mal aktuell war und sein sollte, unbändige Spielfreude sowie R´N `B, wie er einem kaum noch geboten wird! Das sind die Zutaten für Ihre Hits. Ein Erlebnis jeder ihrer Konzerte!

Programmübersicht Mai 2018

Donnerstag
3.5.
20 Uhr

Bolivianische Musik
Dagmar Dümchen

Eintritt 12 Euro

Sie nimmt die Zuhörer auf eine Reise durch Bolivien und Südamerika mit, die in Heidelberg geborene und in Bolivien aufgewachsene Sängerin und Liedermacherin Dagmar Dümchen. Sie singt Lieder aus dem Kulturgut ganz Boliviens und Südamerikas, rundet sie mit Erzählungen und Hintergrundinformationen ab, Lieder mit sozialkritischem Kontext aber auch typische Folklore, die vom Alltag der Menschen dort spricht. Dagmar zog als Sechsjährige mit Ihrer Familie nach La Paz, Bolivien, wo sie wesentliche Jahre ihrer Kindheit verbrachte. Ihre Musik, die sie mit einer angenehm ruhigen, ausdruckstarken Stimme mit überraschend breiter Tonlage zwischen Sopran und Alt vorträgt, sind Lieder voller Melancholie und Hoffnung, Liebe und Schmerz, voller Intensität und Eindringlichkeit. Sie versteht es, die Zuhörer in ihren Bann zu schlagen, auch wenn die Sprache unverständlich ist. Dagmar Dümchen möchte einfach Brücken schlagen zwischen Kulturen, da es in einer zunehmend multinationalen Gesellschaft wichtig ist, Grenzen zu überwinden. Im Juli 2011 erhielt sie von der Bolivianischen Regierung anlässlich ihres 25 jährigen musikalischen Wirkens in diesem Land eine Ehrenmedaille.


Samstag
5.5.
20 Uhr

Irish Music Unlimited
Iontach

homepage Iontach
Eintritt 14 Euro

Iontach ist irisch und heißt „wunderbar / hervorragend“ und bisweilen auch „eigenartig / merkwürdig“. Heimische und internationale Pressestimmen beschreiben die konzertante Musik der irisch-britisch- deutschen Formation jedoch eindeutig im erst genannten Sinne. Die im Jahre 2003 gegründete Band besteht aus den drei renommierten Musikerpersönlichkeiten Siobhán Kennedy (IRL), Nick Wiseman-Ellis (GB) und Jens Kommnick (D), die in dieser Zusammensetzung seit 2016 gemeinsam musizieren. Die abwechslungsreiche Mischung aus sensiblem, mehrstimmigem Harmoniegesang einerseits und feinen Arrangements schwungvoller Tanzmusik und lyrischer Melodien andererseits macht die Gruppe zu einer Ausnahmeerscheinung. Zudem gehört sie durch den großen Umfang ihres eingesetzten Instrumentariums (Flöten, Geigen, Akkordeon, Concertina, Gitarre, Bouzouki, Cello, Piano) und durch ihre sympathische und humorvolle Bühnenpräsentation zu den beliebtesten Formationen der Irisch-Traditionellen Musikszene. Erfolgreiche Konzertreisen führte das Trio bereits durch ganz Deutschland, sowie nach Frankreich, Niederlande, Luxemburg, Italien, Österreich und die Schweiz. Das größte deutsche Fachmagazin „Folker!“ kürte Iontachs CD-Produktion „The Half Gate“ (2004) mit dem Prädikat „Die Besondere“ und nominierte sie damit zur „Folker-CD des Jahres“.


Sonntag
6.5.
20 Uhr

Spring Tour 2018
Paul O‘Brien

homepage Paul O‘Brien
Eintritt 14 Euro

Der in Kanada lebende Sänger und Gitarrist Paul O’Brien bezaubert die Zuhörer mit seiner ausdrucksstarken, warmen Stimme und seinen musikalisch ausgefeilten Arrangements. Die meist autobiografischen Geschichten erhalten durch eine gekonnte Mischung aus traditioneller irischer Musik und Elementen aus Pop und Jazz eine Dynamik und Lebendigkeit, die bei all seinen Konzerten spürbar ist. Paul O’Brien versteht es immer, seine Zuhörer in jede seiner Stimmungen mitzunehmen, egal ob die Songs stimmungsvoll rhythmisch oder nachdenklich ruhig präsentiert sind - und stets ist ein nicht enden wollender Beifall die Anerkennung für einen gelungenen Konzertabend.


Freitag
25.5.
20 Uhr

Jazz / Songpoesie
Cristin Claas Trio

homepage Cristin Claas Trio
Eintritt 14 Euro

Das Cristin Claas Trio spielte in den letzten 14 Jahren über 900 Konzerte (darunter Rundfunkkonzerte beim MDR, SR, Deutschlandradio u.a.), außergewöhnliche Großprojekte mit Chören und Orchestern (u.a. Babelsberger Filmorchester, Staatskapelle Halle) und gastierte dabei in ganz Deutschland und verschiedenen Ländern Europas. Es veröffentlichte insgesamt sechs CDs und hat sich als Live Band einen exzellenten Ruf erworben. Cristin Claas´ zauberhafte Stimme erfüllt jeden Raum und steht für sich. Ihre einzigartigen Songs interpretiert sie in englisch, deutsch und selbst kreierter Fantasiesprache. Zusammen mit dem Gitarristen Stephan Bormann und dem Pianisten Christoph Reuter ist über die Jahre ein unverwechselbarer Sound entstanden. Live ist das Trio ein ganz besonderes Erlebnis - es sprüht nur so vor originellen Ideen!

Das Trio: Cristin Claas – Gesang, Christoph Reuter – Piano/Fender Rhodes, Stephan Bormann - Gitarren