Programmübersicht

Programmübersicht Februar 2018

bis
18.2.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Herbert Stein / Hans Stein: Zwischen Auen und Wattenwiesen - Malerei und Graphik

Herbert Stein, der Jüngere, 1940 – 2017 zeigt Elbe- und Mulde-Landschaften Hans Stein, 1935 zeigt Sylter Landschaften Zwei Brüder mit gemeinsamen künstlerischen Anfängen in der Geburtsstadt Dessau, künstlerische Ausbildung beim Dessauer Maler Paul Emil Max Albrecht. Bruder Herbert: Studium an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin/Schöneweide. Bruder Hans: 1957 Übersiedlung nach West-Berlin, Studium der Freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste, HfbK, Berlin Charlottenburg, heute UdK.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 18. Februar 2018.


Donnerstag
15.2.
20 Uhr

Akustische Gitarrre
Peter Finger

homepage Peter Finger
Eintritt 14 Euro

Peter Finger – an diesem Namen kommt wohl niemand vorbei, der sich auch nur ein wenig für Gitarrenmusik, besser noch die akustische Gitarrenmusik, interessiert. Seit den 70er Jahren genießt Peter Finger weltweit den Ruf zu den besten Akustikgitarristen unserer Zeit zu gehören. Viele Tourneen führten ihn rund um den Globus. Er erhielt mehrere erste Preise bei Kompositionswettbewerben und Auszeichnungen der Fachpresse. In sein unvergleichliches Gitarrenspiel fließen populäre Stilrichtungen ein und verschmelzen mit klassischen Elementen. Seine Kompositionen entziehen den unterschiedlichen Musikstilen der Klassik bis hin zu „Saitensprüngen“ in den Jazz ihre prägenden Elemente und verbinden sie zu einer neuen Harmonie. Seine Erfahrungen und Eindrücke fließen in seine Live-Auftritte ein, wie in seine zahlreichen Kompositionen für Symphonieorchester, für Film und Fernsehen. Sein Gefühl für Rhythmus, Harmonik und Melodie verschmilzt auf der Bühne zu einer immer spannenden und bewegenden Einheit, die durch sein großes unterhalterisches Talent abgerundet wird.


Freitag
16.2.
20 Uhr

Tangoinpetto
Gerhard Schiewe

homepage Gerhard Schiewe
Eintritt 12 Euro

Das furiose Trio setzt sich zusammen aus der österreichischen Geigerin Katharina Wibmer, der spanischen Cellistin Rita Maria Mascarós Ferrer und dem Akkordeonisten Gerhard A. Schiewe aus Berlin. In der inspirierenden musikalischen Begegnung spielen sie gemeinsam ihren Trumpf aus: die glühende Liebe zum Tango. Neben raffinierten Arrangements klassischer Tangos, Vals, Milongas und Filmmusiktiteln aus der Feder des kreativen Kopfes und Initiators G.A.Schiewe, wird das Programm gewürzt mit seinen erfrischenden Kompositionen. In einem ungewohnt, frechen Stil zwischen anspruchsvoller Interpretation und dem charmanten Flirten einer Straßenmusik, entführen sie die Zuhörer in die Welt der Tangueros vom Rio de la Plata und locken die Tänzer mit diebischer Komplizenhaftigkeit auf die Tanzfläche. In der Hinterhand haben die drei nicht nur Einfallsreichtum, sondern verblüffen auch mit Virtuosität und Esprit. Denn sie haben Tango „in petto“, nämlich nicht nur im Sinn sondern auch im Herzen!

Tangoinpetto: Katharina Wibmer - Violine, Rita Maria Mascarós-Ferrer - Violoncello, Gerhard A. Schiewe - Akkordeon


Dienstag
20.2.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissage:
Fotoausstellung
Peter Hahn: Abstraktion des Alltäglichen

„Scheinbar ungewöhnliche Augenblicke um uns herum in ein Bild zu fassen, bevor diese wieder an Bedeutung verlieren und im Nichts verschwinden, das ist mein Anliegen“, so Peter Hahn, dem sein lokales Umfeld - sein Kiez - besonders wichtig ist. Seit über 5 Jahren hat er in Berlin-Lichterfelde seinen Lebensmittelpunkt. Die Streetfotografie ist seine Leidenschaft. Für ihn ist diese Art der Fotografie Begegnung und Dialog mit den Mitmenschen aber auch die Abstraktion des Alltäglichen. In seinen Fotografien zeigen sich Spannung, Überraschung, Freude, Widerspruch, Einsamkeit und das Schöne - und „manchmal den Blues haben“. Neben der Streetfotografie in seiner Ausstellung, zeigt er aber auch Abstraktes und Stillleben. Weltweit unterwegs, ist jedoch die Auseinandersetzung mit Berlin, in der Stadt, in der er seit fast 44 Jahren lebt, für ihn wichtig. Er will die unterschiedlichen Wirklichkeiten dieser sich rapide verändernden Stadt aufzeigen. Witz und Ernsthaftigkeit liegen in den Bildern oft nah beieinander. In 2017 hatte Peter Hahn bundes- und berlinweit etliche Foto-Ausstellungen und Veröffentlichungen. Im Mai erhielt er den 1. Preis des Fotowettbewerbs „Ungewöhnliches in Berlin Südwest“. Vielbeachtet wurde sein Ausstellung „Kunst im Knast - fotoblues in 23 Zellen“ zu Pfingsten mit dem von ihm erstellten Kulturprogramm im ehemaligen Frauengefängnis in Lichterfelde, das unter dem Namen SOEHT 7 in Berlin ein neuer Kulturort ist. Im August unternahm er für seine Ausstellung „Direkt vor der Tür“ in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek einen fotografischen Streifzug durch den Steglitzer Kiez rund um die Schloßstraße. Auch hier war sein Anliegen Vertrautes und Verborgenes sichtbar zu machen. Peter Hahn ist gelernter Fotograf und Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie, bei den Fotofreunden Zehlendorf sowie im KUNST.RAUM.STEGLITZ. Darüber hinaus schreibt und fotografiert er für das populäre Lichterfelder-Lankwitzer Kiez-Magazin „Ferdinandmarkt“ und den Verein für Wirtschaftsförderung „Berlin.Südwest“.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 18. März 2018.


Donnerstag
22.2.
20 Uhr

Blues and Boogie
Frank Muschalle Trio
mit Dirk Engelmeyer und Matthias Klüter

homepage Frank Muschalle
Eintritt 14 Euro

Das FRANK MUSCHALLE TRIO mit Frank Muschalle (Piano), Dirk Engelmeyer (Schlagzeug/Gesang) und Matthias Klüter (Kontrabaß) ist seit über 25 Jahren auf Tournee und spielte über 2000 Konzerte in ganz Europa, Paraguay, Bolivien, USA und Nordafrika. Einladungen zu Konzerten wie dem " Stars of Boogie-Woogie"- Festival im Wiener Konzerthaus, dem Festival "Les Nuits des Jazz & Boogie" in Paris, eine zweiwöchige Tournee in den USA, Konzerte und Tourneen in Polen, Frankreich, Spanien, England, der Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden unterstreichen die internationale Klasse der Musiker des Trios. Das Frank Muschalle Trio spielte Konzerte und machte Aufnahmen mit internationalen Blues- und Jazzgrössen wie u.a. Red Holloway, Carey Bell, Hubert Sumlin, Carrie Smith, Jimmy Mc Cracklin, Axel Zwingenberger, Herb Hardesty uv.a. Neben Eigenkompositionen werden die drei Musiker Klassiker des Genres interpretieren. So zum Beispiel den „Boogie Woogie Stomp“ von Albert Ammons oder „Just For You“ von Pete Johnson. Rollende Bässe, ein tirillierender Diskant und ein pulsierender Rhyhtmus, mal knackig, mal sanft und immer swingend, dafür steht das Trio. 12 CDs sind mittlerweile von Frank Muschalle erschienen.


Freitag
23.2.
20 Uhr

Das Konzert ist ausverkauft! Es gibt noch wenige Restkarten an den Vorverkaufsstellen!

„Saxophon Songs“
Tina Tandler & BAND

homepage Tina Tandler
Eintritt 16 Euro

Die Berliner Saxophonistin Tina Tandler ist alles andere als ein „unbeschriebenes Blatt“. Wenn sie ihre musikalische Palette ausbreitet, strahlt das goldene Horn in all´ seinen Klangfarben. Mühelos füllt sie die Bühne und macht Musik zum Erlebnis. Kraftvoll und zärtlich, ausgelassen und zuweilen melancholisch schön geht das temperamentvolle Frauenzimmer ans Werk, breitet den fliegenden Teppich aus und nimmt ihre Hörer mit auf die Reise. Im Ostseebad Zingst betreut Tina eine beliebte Konzertreihe und im März 2018 erscheint ihr neuen Album „Saxophon verliebt“. Seit 2012 geho¨rt sie außerdem zur Band von Roland Kaiser und bereichert dessen Show bei allen großen Live-Konzerten mit ihren exzellenten Saxophon Solos. Tina Tandler - das ist Saxophon Magie, kraftvoll zelebriert aus den unergründlichen Tiefen der weiblichen Seele.

Tina Tandler & BAND: Tina Tandler – Saxophon/Akkordeon/Gesang, Matthias Falkenau – Piano/Orgel, Simon Anke – Bass/Piano, Thomas Rüdiger - Schlagzeug

Programmübersicht März 2018

bis
18.3.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Fotoausstellung
Peter Hahn: Abstraktion des Alltäglichen

„Scheinbar ungewöhnliche Augenblicke um uns herum in ein Bild zu fassen, bevor diese wieder an Bedeutung verlieren und im Nichts verschwinden, das ist mein Anliegen“, so Peter Hahn, dem sein lokales Umfeld - sein Kiez - besonders wichtig ist. Seit über 5 Jahren hat er in Berlin-Lichterfelde seinen Lebensmittelpunkt. Die Streetfotografie ist seine Leidenschaft. Für ihn ist diese Art der Fotografie Begegnung und Dialog mit den Mitmenschen aber auch die Abstraktion des Alltäglichen. In seinen Fotografien zeigen sich Spannung, Überraschung, Freude, Widerspruch, Einsamkeit und das Schöne - und „manchmal den Blues haben“. Neben der Streetfotografie in seiner Ausstellung, zeigt er aber auch Abstraktes und Stillleben. Weltweit unterwegs, ist jedoch die Auseinandersetzung mit Berlin, in der Stadt, in der er seit fast 44 Jahren lebt, für ihn wichtig. Er will die unterschiedlichen Wirklichkeiten dieser sich rapide verändernden Stadt aufzeigen. Witz und Ernsthaftigkeit liegen in den Bildern oft nah beieinander. In 2017 hatte Peter Hahn bundes- und berlinweit etliche Foto-Ausstellungen und Veröffentlichungen. Im Mai erhielt er den 1. Preis des Fotowettbewerbs „Ungewöhnliches in Berlin Südwest“. Vielbeachtet wurde sein Ausstellung „Kunst im Knast - fotoblues in 23 Zellen“ zu Pfingsten mit dem von ihm erstellten Kulturprogramm im ehemaligen Frauengefängnis in Lichterfelde, das unter dem Namen SOEHT 7 in Berlin ein neuer Kulturort ist. Im August unternahm er für seine Ausstellung „Direkt vor der Tür“ in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek einen fotografischen Streifzug durch den Steglitzer Kiez rund um die Schloßstraße. Auch hier war sein Anliegen Vertrautes und Verborgenes sichtbar zu machen. Peter Hahn ist gelernter Fotograf und Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie, bei den Fotofreunden Zehlendorf sowie im KUNST.RAUM.STEGLITZ. Darüber hinaus schreibt und fotografiert er für das populäre Lichterfelder-Lankwitzer Kiez-Magazin „Ferdinandmarkt“ und den Verein für Wirtschaftsförderung „Berlin.Südwest“.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis zum 18. März 2018.


Donnerstag
1.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Cajun
Yannick Monot & Helt Oncale

homepage Yannick Monot
Eintritt 14 Euro

Yannick Monot & Helt Oncale vertreten ein Stück franco-amerikanischer Kultur: die der Cajuns. Die französischen Siedler, die 1605 ihre Heimat verliessen, um in Kanada eine neue freie Gesellschaft zu errichten, wurden Anfang des 18. Jahrhunderts von den Engländern vertrieben und flüchteten nach Louisiana. Dort Cajuns genannt, haben sie ihre französische Sprache, Musik und Lebensart bis heute bewahrt. Aus der Musik der Cajuns - bereichert von afro-kreolischen Rhythmen und dem Blues - entstand ein neuer Musikstil: der Zydeco. Diese Musikart erfreute sich grosser Beliebtheit in New Orleans und ist auch heute noch eine der wichtigsten Zutaten des Jazz. Yannick Monot und Helt Oncale spielen die Französische, Cajun, Zydeco und New Orleans Music von heute.

Yannick Monot - Akkordeon/Gesang, Helt Oncale - Gitarre/Geige/Gesang  

Mittwoch
7.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Jazz
Falk Breitkreuz & Volker Schlott

homepage Volker Schlott
Eintritt 14 Euro

Der Sopransaxofonist Volker Schlott und der Bassklarinettist Falk Breitkreuz, die unter dem Namen FAVO die kleinste, aber voll funktionsfähige Groove-Einheit Berlins betreiben, sind absolut amtliche Musiker. Ausgebildet an der renommierten Musikhochschule Hanns Eisler im Ostteil der damaligen Mauerstadt, gefragt als Mitmusiker von Prominenten wie Cecil Taylor, Mikis Theodorakis, Jocelyn B. Smith, Chaka Kahn oder Udo Lindenberg, erprobt in unzähligen ernsthaften Musik-Formationen, von Big Band bis Symphonieorchester. ....Doch so richtig komplett wird die Zweierkiste erst durch den formidablen Sänger Sander De Winne. Der junge Mann aus Belgien hat äußerlich das Potenzial zum Mädchenschwarm. Erst recht sein Gesang lässt aufhorchen. Da ist einer, der mit seiner Stimme berühren möchte, zart und leise wie ein Hauch oder wie eine Vogelschwinge, aber auch beschwörend und betörend. Wie etwa im Song „Skylark“, den er ausdrucksvoll bis hin zum vollen Tenorgesang interpretiert. Dann tremoliert er wie ein Magier in der ostasiatischen Steppe oder sprüht einzelne portugiesische Silben im Scat-Gesang zum Samba heraus. Die Worte des wunderbaren Gedichts „Alfonsina y el Mar“ flüstert er, während Bassklarinette und Sopransaxophon Musik von A. Piazolla zelebrieren. 

Freitag
9.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Jazz
Peter Autschbach & Laura Perilli

homepage Peter Autschbach
Eintritt 14 Euro

Peter Autschbach muss man den Kennern der deutschen Gitarrenszene längst nicht mehr vorstellen: Er hat sich mit eigenen Kompositionen einen hervorragenden Ruf erspielt – nachzuhören auf acht CDs und bei seinen zahlreichen Konzerten, die er als Sologitarrist und im Duo gibt. Laura Perilli ist eine Meisterin der lateinamerikanischen Musik, die mit glasklarem Timbre und unwiderstehlichem Charme ihr Publikum mitreißt. Laura und Peter haben sich zufällig im Rahmen eines Autschbach-Solo-Konzerts auf der Frankfurter Musikmesse kennengelernt. Dort sollte Autschbach eigentlich beim letzten Stück eine Sängerin begleiten, die jedoch auf einer anderen Messeveranstaltung aufgehalten wurde. Laura meldete sich aus dem Publikum mit unverkennbarem italienischem Akzent: „Ich kann singen, wenn Sie Hilfe brauchen“. Peter Autschbach zollte diesem Mut Respekt und bat sie auf die Bühne. Was dann folgte, war eine echte Überraschung. Das Duo lieferte aus dem Stand eine Version von Corcovado (A. C. Jobim), die man ohne Korrektur auf CD hätte pressen können. Das Publikum tobte vollkommen zu Recht! Im Duo lasse die beiden selbst den angestaubtesten Swing-Klassiker in frischem Glanz erstrahlen: „Comes Love“, „Cheek to Cheek“, „I’m beginning to see the Light“ und andere beliebte Standards bieten den Publikum gleichermaßen Bewährtes mit hohem Wiedererkennungswert als auch Innovatives in den spezifischen Neu-Arrangements von Peter Autschbach ebenso wie in den eigenwilligen Neuinterpretationen von Laura Perilli. Die beiden reißen mit überschäumender Spielfreude ihr Publikum mit und sorgen dafür, dass sowohl die Akteure als auch die Zuschauer die Konzerte genießen können.  

Sonntag
11.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Platinum Blues
Marty Hall & Keith Whittall

Eintritt 14 Euro

Der kanadische Bluesmusiker Marty Hall, mit dem jahrzehntelang bestehenden, unimitierbaren Sound in der europäischen Bluesszene, geht auf Sondertour zusammen mit Montreal`s Keith Whittall. Sie spielen eine exklusive Premiere von Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz im März 2018. Hall, so scheint es, hat eine ganze Band in seine Gitarre gestopft. Alle Stimmen eines kompletten Arragements sind da zu hören. Akkorde, Bassläufe, Rhytmus, Backbeats usw. Dazu gesellen sich verspielte Einwürfe, verzierungsreiche Solis. Dies alles aus einem Instrument hervorzuzaubern, da? erfordert nicht nur ein hohes Maß an Spielkultur und instrumentaller Klasse, das erfordert vor allem gleichermaßen ihren Raum zu lassen. Das ist äußerst puristisch und doch voll inniger Wärme und Leidenschaft. Keith Whittall kanadischer Kultmusiker der späten 60er Jahre Folk-Rock Szene als Bandmitglied der ikonischen Band „Mill Supply“, Easy Rider, Schaffarmer und Lehrer - und wie es das Schicksal wollte - Anfang der 70 er Jahre, Marty`s Grundschullehrer und werdender größter musikalischer Einfluss. Die Beiden gestandenen charismatischen Musiker, werden nach 46 Jahren wiedervereint auf der Bühne stehen.

Montag
12.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Blues
Delta Boys mit Veronica Sbergia

Eintritt 14 Euro

Die „Delta Boys“, das sind Gerd Gorke und Michael van Merwyk. Gerd Gorke: Seit 30 Jahren ist er in der deutschen Bluesszene präsent. In dieser Zeit spielte er mehr als 2500 Konzerte in ganz Deutschland. Ebenso tourte er mit seinen Bands „Hootin’ the Blues“ den „Deltaboys“ und den „Speedos“ durch 14 Länder Europas und die USA. Michael van Merwyk Der deutsche Multi-Instrumentalist Michael van Merwyk sammelte zunächst bei Hunderten von Auftritten in seiner Heimat Erfahrung und konnte in den letzten Jahren dann die internationale Bühne im Sturm erobern. Dabei führte sein Weg von Paris nach Moskau und bis in die USA. Veronica Sbergia ist Italiens “Blueslady Nummer 1 und darüber hinaus auch Gewinnerin der letztjährigen “Europäischen Blueschallenge” in Toulouse. Auf Ihrer ersten Deutschland-Tour trifft sie auf die “Delta Boys”. Die Bluesmeister aus Deutschland lernten Veronica Sbergia auf der Musikmesse in Frankfurt kennen und jammten mit ihr die halbe Nacht durch Frankfurts Bluesclubs. Jetzt ist aus diesem ersten Treffen eine gemeinsame Club-Tour durch Deutschland entstanden, bei der Sbergia nicht nur Washboard, Ukulele und Kazoo spielt, sondern vor allem auch mit ihrem wunderbar authentischen Gesang bezaubert. Blues-Fans sollten sich dieses Konzert auf gar keinen Fall entgehen lassen!

Gerd Gorke - Bluesharp, Michael van Mervyk - Gitarre, Veronica Sbergia - Gesang/Washboard/Ukulele 

Freitag
16.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Blues aus Prag
Paul Batto Jr. & Ondra Kriz

homepage Paul Batto Jr.
Eintritt 14 Euro

Seit 20 Jahren ist Paul Batto Jr. tourend ‚on the road‘ und begeistert mit seinem swingenden Groove und der wunderbaren Stimme Publikum wie Kritiker. Sein Blues hat seine Wurzeln in den traditionellen Gospelsongs der amerikanischen Südstaaten. So sehr sich seine künstlerischen Vorbilder – wie J. L. Hooker, Mahalia Jackson oder Frank Sinatra – voneinander unterscheiden, so wandlungsfreudig ist auch der Künstler mit seinem amerikanischen Feeling selbst. Und so zählen neben Soloauftritten auch Konzerte mit der mächtigen Rückendeckung eines Orchesters zu seinem künstlerischen Alltag Paul Batto Jr. und der tschechische Blues- und Jazzpianist Ondra Kriz spielen ihren ganz eigenen Blues mit den Wurzeln im Gospel. Zum vierten Mal kommt Paul Batto mit dem exzellenten Pianisten Ondra Kriz in die Petruskirche und bietet dem Publikum einfühlsam Gospel- und selbstkomponierte Songs, aber auch den einen oder anderen bekannten Bluesstandart an. Ihre Trennlinien zwischen Blues und Gospel sind längst nicht so klar definiert, wie es vielleicht den Anschein haben mag. Wandlungsfreudig und sehr individuell präsentieren sie mit viel swingenden Groove auch ihre Interpretationen von Songs aus der Feder eines Duke Ellington, George Gershwin und Irwing Berlin. Mit ihrem Gespür für Gospel & Blues kann das Duo heute sein Publikum erstaunen und bewegen. Für die beiden Musiker ist es eine Freude vor Leuten zu spielen, die sich darauf einlassen.

Paul Batto Jr. - Gitarre/Gesang, Ondra Kriz - Piano


Samstag
24.3.
20 Uhr
20. Lichterfelder Jazz & Bluestage 2018

Blues
Klaus Brandl & Chris Schmitt

homepage Klaus Brandl
Eintritt 14 Euro

Wen der Blues einmal gepackt hat, den lässt er nicht mehr los. Die Nürnberger Klaus Brandl und Chris Schmitt lässt er seit Jahren nicht mehr los. Ihr Blues lebt und bebt, lässt erleben und erbeben. Ihre Auftritte zeigen die vielen Facetten des Blues. Traditionals von Blues-Größen wie Robert Johnson, Mississippi John Hurt, Bob Dylan und Tom Waits werden nach Stimmung, Lust und Laune immer wieder neu interpretiert. Kein Sich-Anpassen an Standards, stattdessen eigene schön schräge Bluesnummern und wunderschöne Balladen. Das Brandl-typische lässige Picking und seine einzigartigen Slides auf der National-Guitar, gefolgt von der satten, lautmalerischen Mundharmonika des Virtuosen Schmitt versprechen ein himmlisch-höllisches Vergnügen zweier Blues-Barden ersten Ranges voller „hinterfotzigen“ Humors.