Programmübersicht

Programmübersicht Juni 2016

bis Sonntag
10.7.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Volker Rohlfing
„sfumato – preciso“

„Sfumato“ beschreibt eine Maltechnik, bei der mit weichen, verschwimmenden Umrissen gemalt wird, so dass das Bild wie durch einen zarten Dunstschleier gesehen erscheint. Seit der Renaissance wendeten die Maler diese Technik besonders bei der Gestaltung der Hintergründe von Landschaftssbildern an. Eine gegensätzliche Position ist das präzise Wiedergeben der Bildmotive, wie es beispielsweise von den Vertretern des tatsächlich so benannten „Präzisionismus“ in Amerika zu Anfang des letzten Jahrhunderts praktiziert wurde. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Malerei Volker Rohlfings. Er zeigt Landschaften, Wolkenbilder, Stillleben und abstrakte geometrische Bilder, die zum einen beide Elemente enthalten, zum anderen deutlich das „Sfumato“ zum Gestaltungsprinzip erheben (die Wolkenbilder), oder in präziser Geometrie gestaltet sind (die „perfekten Rechtecke“). Volker Rohlfing, geboren 1951, Studium an der HfbK/UdK Berlin, Meisterschüler bei Werner Volkert, lebt und arbeitet in Berlin und Ligurien (Italien).

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr (während der „offenen Kirche“) und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis 10. Juli 2016.

 


Samstag
25.6.
20 Uhr

Blues – Solo
Klaus Brandl

Eintritt 12 Euro

Der Gitarrist, Sänger, Komponist, Texter und Arrangeur und Entertainer Klaus Brandl kommt ursprünglich aus dem Blues und hat schon sehr früh seinen eigenen Stil entwickelt. Sein intensives Gitarrenspiel zieht das Publikum schnell in seinen Bann. Seit über dreißig Jahren ist er im Großraum Nürnberg ein wahrer Publikumsmagnet. Der Meister der Slide-Gitarre und exzellente Fingerpicking-Gitarrist präsentiert neben dem aktuellen Programm November is my Spring Kostproben aus der neuen CD Diamonds from Dust. Beseelte Balladen, groovige Instrumentals und erdiger Rock ‚n‘ Roll sowie Ausflüge in Gypsy-Swing, Tango und Walzer garantieren ein besonderes Live-Erlebnis voller Leidenschaft, Spielfreude und Melancholie. Mit seiner unvergleichlichen Energie ist Brandl immer ein Garant für besondere Live-Erlebnisse. „Klaus Brandl ist einer der wichtigsten Vertreter der fränkischen Blues-Szene. Er entwickelt mit dem Dialektautor Fitzgerald Kusz ebenso Bühnenprojekte wie mit verschiedenen Bands und ist ein zugleich eigenwilliger wie origineller Musiker, der auf hohem Niveau agiert und Stil-Einflüsse von J .J. Cale und Tom Waits nicht verleugnet.“.


Mittwoch
29.6.
20 Uhr

Saiten der Welt
Krishn Kypke

homepage Krishn Kypke
Eintritt 12 Euro

Musik die vom Unterwegssein erzählt. Der in Deutschland geborene Gitarrist Krishn Kypke bereiste nach seinem Musikstudium Länder wie z.B. Indien, China, Malaysia und Uzbekistan. Eigentlich um sich eine Auszeit zu nehmen und keine Musik zu machen - nun, das mit der Auszeit hat nicht geklappt und so lernte er in diesen Ländern nicht nur die Kultur, Land und Leute kennen, sondern auch deren Musik und Saiteninstrumente. Diese brachte er nach Deutschland mit und ist mit Musik aus fernen Ländern hier bei uns auf Konzertreise. Zur Musik werden Reiserlebnisse erzählt, die mal heiter, mal dramatisch und manchmal auch beides gleichzeitig sind. Es erklingen exotische Instrumente und Melodien aus fernen Ländern. Aber auch Bearbeitungen und eigene Kompositionen die musikalisch von den Reisen erzählen. Ein Konzert auf dem im besten Sinne „Worldmusic“ zu hören ist. Neben der Gitarre erklingen Sitar, Dutar, Pipa und Tumbi. Noch nie gehört? Macht nichts! Man kann einfach die Augen schließen und genießen. Der studierte Dipl. Musiker und Dipl. Musikpädagoge veröffentlicht regelmäßig CDs mit seinen Bands, „2 of us“ (die kleinste Rockband der Welt) ,und „Julvisor“ (skandinavische Winter-Folkmusic). Seit 2012 arbeitet er eng mit dem schwedischen Singer/Songwriter „Stefan Johansson“zusammen. Er ist darüber hinaus als Gastmusiker mit Gitarre und Sitar auf diversen deutschen CDProduktionen zu hören. Live kann man ihn europaweit mit verschiedenen Projekten erleben. Krishn Kypke ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe wie z.B. des saarländischen Gitarre/Gesang- wettbewerbes.

Programmübersicht Juli 2016

bis Sonntag
10.7.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
Volker Rohlfing
„sfumato – preciso“

„Sfumato“ beschreibt eine Maltechnik, bei der mit weichen, verschwimmenden Umrissen gemalt wird, so dass das Bild wie durch einen zarten Dunstschleier gesehen erscheint. Seit der Renaissance wendeten die Maler diese Technik besonders bei der Gestaltung der Hintergründe von Landschaftssbildern an. Eine gegensätzliche Position ist das präzise Wiedergeben der Bildmotive, wie es beispielsweise von den Vertretern des tatsächlich so benannten „Präzisionismus“ in Amerika zu Anfang des letzten Jahrhunderts praktiziert wurde. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Malerei Volker Rohlfings. Er zeigt Landschaften, Wolkenbilder, Stillleben und abstrakte geometrische Bilder, die zum einen beide Elemente enthalten, zum anderen deutlich das „Sfumato“ zum Gestaltungsprinzip erheben (die Wolkenbilder), oder in präziser Geometrie gestaltet sind (die „perfekten Rechtecke“). Volker Rohlfing, geboren 1951, Studium an der HfbK/UdK Berlin, Meisterschüler bei Werner Volkert, lebt und arbeitet in Berlin und Ligurien (Italien).

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr (während der „offenen Kirche“) und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis 10. Juli 2016.

 


Freitag
1.7.
20 Uhr

Peter Crow C. & Ferdinand Kraemer sind
Black Patti

homepage Black Patti
Eintritt 12 Euro

Seit 2011 bilden der bereits mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. und sein Partner Ferdinand ‚Jelly Roll’ Kraemer, der neben Gesang und Gitarre auch an der Mandoline glänzt, das nach einem obskuren Plattenlabel benannte Duo Black Patti. Akustischer Pre-War-Blues, zu weiten Teilen auf beeindruckenden Eigenkompositionen fußend, brachte die Musiker bereits auf Festivals wie den Jazzfrühling Kempten, das Snow Jazz Festival (Frankreich) oder das Birmingham Jazzfestival (GB) und Auftritte im Rahmen von Kunst und Literatur (Harry Rowohlt, Fritz Rau u.a.) gehören neben unzähligen Club-und Barshows zu ihren Aktivitäten. Mit „No Milk No Sugar“ liegt jetzt der erste Tonträger der versierten, meist mit wunderbarem zweistimmigen Gesang antretenden Instrumentalisten vor. Selbstverständlich auf traditionellen Instrumenten eingespielt und vintage, vollanalog und ohne Overdubs aufgenommen. Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und unglaublichberührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals.


Donnerstag
7.7.
20 Uhr

Canadian Blues
Marty Hall

Eintritt 12 Euro

Gitarrist Sänger und Komponist Marty Hall gehört zu den Musikern, die es schaffen, ihr Publikum schon mit den ersten Takten zu fesseln. Blues, Roots, Rock, Balladen, so definiert sich der Markenname „honest, raw and direct“ als Sound von Marty Hall. Sein Gitarrenspiel ist betörend und geradezu hypnotisch. In den Worten des Jazzkritikers Andreas Pernpeintner: „Hall, so scheint es, hat eine ganze Band in seine Gitarre gestopft. Alle Stimmen eines kompletten Arrangements sind da zu hören. Akkorde, Bassläufe, Rhythmus, Backbeats. Dazu gesellen sich verspielte Einwürfe, verzierungsreiche Soli. Dies alles aus einem Instrument hervorzuzaubern, das erfordert nicht nur ein hohes Maß an Spielkultur und instrumentaler Klasse, das erfordert vor allem viel Einfühlungsvermögen und Disziplin, um nicht alles zu Tode zu solieren, sondern den Stimmen gleichermaßen ihren Raum zu lassen.“ Das Repertoire beinhaltet wunderschön arrangierte eigene Kompositionen, ebenso wie persönliche Versionen von Bluesklassikern wie die von Willie Dixon, Jimmy Reed und Percy Mayfield. Ein schwerer Autounfall in Tschechien führte dazu, dass Marty fünf Jahre nicht auftreten konnte. Entgegen aller ärztlicher Vorhersagen ist er seit 2014 zurück auf der Bühne und spielt mit einer Leidenschaft, Aufrichtigkeit und Enthusiasmus, was nur von solch einer Erfahrung herrühren kann.“


Dienstag
12.7.
20 Uhr

Kunstausstellung in der Petruskirche: Vernissag:
„B“
Kunst rund ums Buch

Kunst rund ums Buch, Buchkunst, Kunstbuch, Buch mit Kunst oder auch Buchstaben in der Kunst und Bücher Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Arbeiten zum Thema in der Petruskirche aus.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr (während der „offenen Kirche“) und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis 4. Sept. 2016.

 


Samstag
16.7.
20 Uhr

A Tribute to Willy Deville
Nico and The Dukes

homepage Nico and The Dukes
Eintritt 12 Euro

Niko & the Dukes präsentieren ein Konzertprogramm mit Songs des amerikanischen Sängers und Songwriters Willy de Ville, mit einem Querschnitt aus seinem Schaffen von 1978 mit der Band Mink de Ville, bis hin zu seinen Solowerken als Willy de Ville. Hier geht es um schwarze Musik der 50er und 60er Jahre mit Vorbildern wie John Lee Hocker, Muddy Waters, Bob Dylan und Jon Hammond. Ergreifende Balladen, Blues und nicht zu vergessen Rock‘n Roll verschmelzen in einzigartiger Weise mit spanischen Elementen und groovigem Latino Flair.

Programmübersicht August 2016

bis Sonntag
4.9.

Kunstausstellung in der Petruskirche:
„B“
Kunst rund ums Buch

Kunst rund ums Buch, Buchkunst, Kunstbuch, Buch mit Kunst oder auch Buchstaben in der Kunst und Bücher Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Arbeiten zum Thema in der Petruskirche aus.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr (während der „offenen Kirche“) und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis 4. Sept. 2016.

 


Freitag
26.8.
20 Uhr

Celtic Music and Beyond
Tony McManus

homepage Tony McManus
Eintritt 12 Euro

Über Jahrhunderte ist die keltische Musik ohne die Gitarre ausgekommen. Wozu eine rhythmische Gitarrenbegleitung, die vielleicht auch noch von den Melodien ablenkt. Und als Soloinstrument wurde sie eher belächelt als für voll genommen. Das hat sich mit dem Erscheinen von Tony McManus entscheidend geändert. Mit seiner Spieltechnik ist es ihm gelungen, die musikalischen Hürden der keltischen Musik für die Gitarre zu meistern und ihr einen Platz in diesem Bereich zu sichern. Ob als Solist oder als Begleiter, ob in der schottischen Heimat in Europa oder in Nordamerika, wird er von seinem Publikum und seinen Kollegen verehrt und anerkannt. Obwohl seine musikalischen Wurzeln tief in der keltischen Tradition liegen zeigt er in seinen Arrangements und den eigenen Liedern keine Berührungsängste mit anderen Genres. Schon sein erster Auftritt in der Petruskirche war ein gelungener, umjubelter Abend.