Programmübersicht

Mai 2019

Fr–Sa
3.-5.5.

GITARRENWORKSHOP: JAZZ-BLUES FÜR ANONYME PENTATONIKER
Peter Autschbach
Website

Eintritt  165 Euro

Thema: Jazz – Blues
Spieler aller Stilistiken sind ausdrücklich willkommen, denn in diesem Workshop steht der Spaß im Vordergrund.

Diesmal geht es um Fragen wie:
Was ist ein Jazz-Blues im Unterschied zum Standard-Blues?
Wie kann man die Blues-Akkorde erweitern?
Wie zum Kuckuck kann man darüber improvisieren?
Angesprochen werden Teilnehmer jeglichen Kenntnisstands, vom Beinahe-Anfänger bis zum Könner kommt jeder auf seine Kosten.

Apropos Kosten: Der Teilnahmebeitrag beträgt 165 Euro.

FR 3.5.áááááá19:00 - 21:30 Uhr
SA 4.5.áááááá10:00 - 13:00 Uhr & 15:00 - 17:00 Uhr
SO 5.5.ááááá 11:00 - 13:30 Uhr

Veranstaltungsort: Gemeindehaus, Ostpreußendamm 64, 12207 Berlin
S-Bhf. Osdorfer Str. S 25 / S26 Bus 112 / 186 / 184

Anmeldung direkt bei PeterAutschbach :áinfo@autschbach.de / 0171-5260260

Samstag
4.5.
20 Uhr

JAZZ, SWING & GROOVE
Samira Saygili & Peter Autschbach
Website

Eintritt  16 Euro

Das Duo Samira Saygili und Peter Autschbach agiert gleichermaßen mitreißend wie gefühlvoll und bleibt dabei stets äußerst unterhaltsam. Die beiden überzeugen mit überschäumender Spielfreude und unwiderstehlichem Charme.

Wenn Peter Autschbach zur Gitarre greift, ist Genuss garantiert. Seine internationalen Workshops sind ausgebucht, seine Lehrbücher sind überaus erfolgreich und seine brillanten Kompositionen (u.a. zu hören auf seiner neuen Solo-CD "Begin At The End") bereichern die Gitarren-Szene.

Samira Saygili trifft mit jedem ihrer gefühlvollen und ausdrucksstarken Töne ins Schwarze. Wenn sie Chaplins "Smile" singt, zaubert sie den Menschen mit ihrer warmen und kraftvollen Stimme ein Lächeln ins Gesicht. Sie studierte Gesang in Maastricht und Musikpsychologie in Sheffield.

Auf ihrem ersten gemeinsamen Album "Sweeter Than Honey" bieten Samira Saygili und Peter Autschbach einenámusikalischenáDialog der Extraklasse, in dem Gitarre und Gesang zu einer unvergleichlichen Einheit verschmelzen. Der Hörer kann sich auf ein mitreißendes Ergebnis aus Virtuosität und Leidenschaft freuen.

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Freitag
10.5.
20 Uhr

Charismatisch, visionär und über alle Genres hinweg
Jocelyn B. Smith & Band
Website | YouTube

Eintritt  26 Euro

Ausnahmekünstlerin JOCELYN B. SMITH mit Songs aus Ihren brandneuen Programm "SHINE A LIGHT"

Ein Live-Auftritt der Ausnahmesängerin Jocelyn B. Smith, deren kreatives stimmliches Potenzial Grenzen durchbricht und mühelos über vier Oktaven wechselt, ist weit mehr als "nur" ein Konzert.

Mit ihrem brandneuen Programm und neuen Album, "SHINE A LIGHT", holt die für Ihre atemberaubende und berührende Live-Performance bekannte New Yorkerin Ihr Publikum aus allen Ecken ab, wo sie es je musikalisch getroffen hat – im SOUL, JAZZ, FUNK, POP oder in der KLASSIK...

Smith bietet mehr als perfektes Entertainment. Ihre Botschaft geht tiefer. Sie fordert die Menschen dazu auf, sich für die eigene natürliche Spiritualität zu öffnen und zu sich selbst zu finden.

"Meine Texte und meine Musik reichen über den Tellerrand hinaus. Wenn man einen größeren Blick auf die Dinge bekommt, hört man auf, all den herrschenden Illusionen zum Opfer zu fallen, denn dabei geht all unsere Kreativität, unser Potenzial und auch unsere Menschlichkeit verloren."

So stellt Jocelyn B. Smith, die im vergangenen Jahr für ihr soziales Engagement besonders für Obdachlose (intergrativer Chor Different Voices) von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, in ihrem Song "Was habe ich getan, während ich hier war" die ernste Frage, was wir eigentlich hinterlassen, wenn wir die Erde verlassen.

Freuen Sie sich auf einen berauschenden, abwechslungsreichen und durch und durch erwärmenden Abend.

Jocelyn B. Smith – piano /vocals
Kai Brückner – guitar
Volker Schlott – sax / flute / cajon

AUSVERKAUFT – Restkarten an der Abendkasse...

Mittwoch
15.5.

Kunstausstellung
Gisela Breitling – Retrospektive zum Gedenken an die Berliner Künstlerin und Autorin

15. Mai bis 16. Juni 2019

Feierliche Eröffnung zum Geburtstag der Künstlerin am Montag, 27. Mai 19.00 Uhr in der Petruskirche

Gisela Breitling wurde 1939 als zweitältestes Kind in der Geraer Straße in Berlin-Lichterfelde geboren. Auch wenn sie aufgrund des Kriegsausbruchs mit ihrer Familie nach Lindau am Bodensee zog, blieb sie Lichterfelde für den Rest ihres Lebens zutiefst verbunden und war auch regelmäßig in der Petruskirche anzutreffen.

Nach ihrem Diplom als Textilingenieurin inspirierten sie Reisen nach Italien dazu, das Kunststudium an der Hochschule der bildenden Künste in Berlin aufzunehmen. Ab 1960 entstanden zahlreiche grafische und druckgrafische Arbeiten, die damals schon in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt wurden und die teilweise in der kommenden Ausstellung wiederzufinden sind. Mit einem Stipendium des Institut Franšais in Berlin reiste die Künstlerin nach Paris und lernte an der École des Beaux Arts die Technik des Kupferstiches. Anfang der 1970er Jahre begann Gisela Breitling auch als Malerin im Umfeld der Kunstrichtung des Phantastischen Realismus tätig zu werden. Später war sie an einem der ersten feministischen Ausstellungsprojekte, "Künstlerinnen International 1877-1977", in Berlin beteiligt.

Nach einem einjährigen Studienaufenthalt im Rahmen eines Stipendiums an der Villa Massimo in Rom, begann sie sich intensiv mit der Malerei der Renaissance zu beschäftigen. Dies prägte ihren Malstil maßgeblich und erhob sie endgültig zur Malerin. Zurück in Berlin – inzwischen lebte sie gemeinsam mit ihrer Schwester wieder in ihrem Elternhaus in der Geraer Straße – galt ihr Interesse fortan historischen Künstlerinnen, deren Werke in der Kunstgeschichte unsichtbar zu sein schienen. 1980 veröffentlichte sie ihr erstes Buch "Die Spur des Schiffs in den Wellen – Eine autobiographische Suche nach den Frauen in der Kunstgeschichte". Neben ihrem malerischen Oeuvre entstand nun auch ein umfangreiches literarisches Werk, welches sich vornehmlich mit der kaum existenten Wahrnehmung der Frauen in der Kunstgeschichte auseinandersetzte. Anfang der 1980er Jahre wurde Breitling so zu einer wichtigen Vertreterin des Feminismus jener Zeit.

Nach umfangreichen Recherchen nach dem Verbleib von Werken europäischer Künstlerinnen in den Depots einiger Berliner Museen, realisierte sie 1987/88 mit Evelyn Kuwertz das Ausstellungsprojekt "Das Verborgene Museum" in der Akademie der Künste. Ziel war es, die Kunst von Frauen wieder sichtbar zu machen. Später entstand aus dem Ausstellungsprojekt der gleichnamige Verein, an dessen Gründung Gisela Breitling maßgeblich beteiligt war. Ihr Engagement machte sie zu einer angesehenen feministischen Denkerin, die auch heute noch von jungen KünstlerInnen bewundert und rezitiert wird.

1987 gewann Gisela Breitling den Wettbewerb zur künstlerischen Ausgestaltung des Turmes der St. Matthäuskirche am Kulturforum in Berlin. Sie erarbeitete sie ein umfangreiches Bildprogramm auf Grundlage der Texte des Matthäusevangeliums. Ihre zeitgenössische bildnerische Interpretation des Evangeliums zeigte ihr ganzes malerisches Können. Vorstudien und Skizzen aus diesem umfangreichen Bildzyklus werden ebenfalls in der Gedenkausstellung gezeigt. Nach diesem Großprojekt wandte sich die Künstlerin überwiegend Stillleben und Porträts zu, die sie u.a. 1993 in der Ausstellung "Pendant perdu. Selbstbildnisse Berliner Künstlerinnen" in der Petruskirche ausstellte.

Gisela Breitlings Werke sind weltweit in renommierten Sammlungen vertreten. Als Anerkennung ihres unermüdlichen Engagements für die Gleichstellung von Frauen in der Kunstwelt wurde ihr im Jahr 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Die Künstlerin wäre am 27. Mai 2019 achtzig Jahre alt geworden. Sie starb vergangenes Jahr in einem Pflegeheim in Berlin-Lankwitz. Für ihre Familienangehörigen, die nach wie vor in Gisela Breitlings Geburtshaus in Lichterfelde leben, ist die Ausstellung in der Petruskirche eine große Herzensangelegenheit: Ganz im Geiste ihrer fast vergessenen Vorgängerinnen in der Kunstgeschichte möchten sie, dass Gisela Breitlings Werk auch nach ihrem Tod die gebührende Aufmerksamkeit erfährt.

Maren Bonjer

Die Ausstellung ist geöffnet Mi u. Sa von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis 16. Juni 2019.

Sonntag
19.5.
20 Uhr

KLANG – KALEIDOSKOP
Duo RASA
www.sabinezimmer.de | www.parageetmusic.de

Eintritt  14 Euro

Im Duo RASA treffen sich die Pianistin Sabine Zimmer und der Saxophonist Raffael Kircher zum musikalischen Dialog.
In eigenen Stücken und Improvisationen entfaltet das Berliner Duo ein Kaleidoskop an Stimmungen und Bildern von atmosphärischer Dichte, in dem viel Raum für spontane musikalische Interaktionen bleibt.
Musik, die dazu einlädt, ganz in diesen Moment einzutauchen und sich auf eine innere Reise in imaginäre Klang-Landschaften zu begeben.

Sabine Zimmer ist eine klassisch ausgebildete Pianistin mit besonderer Neigung zur Improvisation. Ihre Neugier auf andere Musik jenseits der Genre-Grenzen begleitet sie in ihrem künstlerischen Tun. Sie ist regelmäßig als Stummfilmpianistin zu Gast im Filmmuseum Düsseldorf und konzertiert solistisch sowie vierhändig im Duo "Piano Manie".

Raffael Kircher begann im Alter von zehn Jahren mit klassischem Klavierunterricht. Saxophon lernte er zunächst autodidaktisch, später nahm er Unterricht bei Johannes Barthelmes. Aus der Zusammenarbeit mit internationalen KünstlerInnen (u.a. Brigitte Menon, Shanti Oyarzabal, Hossam Shaker, Deborah Weitzman) hat er sich ein vielseitiges, breit gefächertes Ausdrucksspektrum erspielt.

Sabine Zimmer – Klavier Raffael B. Kircher – Saxophon

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Samstag
25.5.
20 Uhr

"MANDALA" – MEDITATIVE KLANGLANDSCHAFTEN
Holm Birkholz
YouTube

Eintritt  14 Euro

Musik von Johann Sebastian Bach bis Holm Birkholz

Die Thematik der Musik dieses Soloprogramms stellt eine klingende Mandalalegung dar:

Bachs Musik symbolisiert die abendländische Wurzel in der Musik, die "Blütenträume"-Suite steht für Asiens Poesie in der künstlerischen Darstellung der Natur, während im "Sternengeflüster" der Himmel mit seinem Zauber des Sternenfirmaments alles umschließt, uns zum Träumen und zur Meditation anregt. Nach der rituellen Mandalalegung erreichen wir eine Erkenntnisebene, die uns zurück zu den Wurzeln, wieder dann mit Bachs Musik, führt.

Die Musik des Komponisten und Geigers Holm Birkholz ist maßgeblich geprägt von Dimitri Kabalevski, der schon während seines Studiums in den 60er-Jahren sein persönlicher Mentor war. In seinen fragilen Klangwelten kreiert er durch die Verschmelzung der Geigenklänge mit subtilen Klangfarben verschiedenster Glocken, asiatischer Klangschalen und fragilem perkussivem Instrumentarium einen Musikstil, dessen sphärischen Klänge ein außergewöhnliches Konzert-erlebnis bescheren.
Die "Blütenträume"-Suite und "MANDALA" sind Auftragswerke der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Holm Birkholz – Violine, Klangschalen, Glocken und Perkussion
Gudrun Birkholz – Bühnenbild
Musik – J.S. Bach & Holm Birkholz

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Montag
27.5.
19 Uhr

Vernissage
Gisela Breitling – Retrospektive zum Gedenken an die Berliner Künstlerin und Autorin: Feierliche Eröffnung

Offizielle Eröffnung und Gedenkfeier am 80. Geburtstag, 27. Mai, 19.00 Uhr

Gisela Breitling wurde 1939 als zweitältestes Kind in der Geraer Straße in Berlin-Lichterfelde geboren. Auch wenn sie aufgrund des Kriegsausbruchs mit ihrer Familie nach Lindau am Bodensee zog, blieb sie Lichterfelde für den Rest ihres Lebens zutiefst verbunden und war auch regelmäßig in der Petruskirche anzutreffen.

Nach ihrem Diplom als Textilingenieurin inspirierten sie Reisen nach Italien dazu, das Kunststudium an der Hochschule der bildenden Künste in Berlin aufzunehmen. Ab 1960 entstanden zahlreiche grafische und druckgrafische Arbeiten, die damals schon in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt wurden und die teilweise in der kommenden Ausstellung wiederzufinden sind. Mit einem Stipendium des Institut Franšais in Berlin reiste die Künstlerin nach Paris und lernte an der École des Beaux Arts die Technik des Kupferstiches. Anfang der 1970er Jahre begann Gisela Breitling auch als Malerin im Umfeld der Kunstrichtung des Phantastischen Realismus tätig zu werden. Später war sie an einem der ersten feministischen Ausstellungsprojekte, "Künstlerinnen International 1877-1977", in Berlin beteiligt.

Nach einem einjährigen Studienaufenthalt im Rahmen eines Stipendiums an der Villa Massimo in Rom, begann sie sich intensiv mit der Malerei der Renaissance zu beschäftigen. Dies prägte ihren Malstil maßgeblich und erhob sie endgültig zur Malerin. Zurück in Berlin – inzwischen lebte sie gemeinsam mit ihrer Schwester wieder in ihrem Elternhaus in der Geraer Straße – galt ihr Interesse fortan historischen Künstlerinnen, deren Werke in der Kunstgeschichte unsichtbar zu sein schienen. 1980 veröffentlichte sie ihr erstes Buch "Die Spur des Schiffs in den Wellen – Eine autobiographische Suche nach den Frauen in der Kunstgeschichte". Neben ihrem malerischen Oeuvre entstand nun auch ein umfangreiches literarisches Werk, welches sich vornehmlich mit der kaum existenten Wahrnehmung der Frauen in der Kunstgeschichte auseinandersetzte. Anfang der 1980er Jahre wurde Breitling so zu einer wichtigen Vertreterin des Feminismus jener Zeit.

Nach umfangreichen Recherchen nach dem Verbleib von Werken europäischer Künstlerinnen in den Depots einiger Berliner Museen, realisierte sie 1987/88 mit Evelyn Kuwertz das Ausstellungsprojekt "Das Verborgene Museum" in der Akademie der Künste. Ziel war es, die Kunst von Frauen wieder sichtbar zu machen. Später entstand aus dem Ausstellungsprojekt der gleichnamige Verein, an dessen Gründung Gisela Breitling maßgeblich beteiligt war. Ihr Engagement machte sie zu einer angesehenen feministischen Denkerin, die auch heute noch von jungen KünstlerInnen bewundert und rezitiert wird.

1987 gewann Gisela Breitling den Wettbewerb zur künstlerischen Ausgestaltung des Turmes der St. Matthäuskirche am Kulturforum in Berlin. Sie erarbeitete sie ein umfangreiches Bildprogramm auf Grundlage der Texte des Matthäusevangeliums. Ihre zeitgenössische bildnerische Interpretation des Evangeliums zeigte ihr ganzes malerisches Können. Vorstudien und Skizzen aus diesem umfangreichen Bildzyklus werden ebenfalls in der Gedenkausstellung gezeigt. Nach diesem Großprojekt wandte sich die Künstlerin überwiegend Stillleben und Porträts zu, die sie u.a. 1993 in der Ausstellung "Pendant perdu. Selbstbildnisse Berliner Künstlerinnen" in der Petruskirche ausstellte.

Gisela Breitlings Werke sind weltweit in renommierten Sammlungen vertreten. Als Anerkennung ihres unermüdlichen Engagements für die Gleichstellung von Frauen in der Kunstwelt wurde ihr im Jahr 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Die Künstlerin wäre am 27. Mai 2019 achtzig Jahre alt geworden. Sie starb vergangenes Jahr in einem Pflegeheim in Berlin-Lankwitz. Für ihre Familienangehörigen, die nach wie vor in Gisela Breitlings Geburtshaus in Lichterfelde leben, ist die Ausstellung in der Petruskirche eine große Herzensangelegenheit: Ganz im Geiste ihrer fast vergessenen Vorgängerinnen in der Kunstgeschichte möchten sie, dass Gisela Breitlings Werk auch nach ihrem Tod die gebührende Aufmerksamkeit erfährt.

Maren Bonjer

Die Ausstellung ist geöffnet Mi u. Sa von 10-13 Uhr und vor und nach allen Kulturveranstaltungen in der Petruskirche bis 16. Juni 2019.

Juni 2019

Dienstag
4.6.
20 Uhr

NEW-FOLK AUS KANADA
Les Poules à Colin
Website | YouTube

Eintritt  14 Euro

LES POULES À COLIN - Colins Hühner: So würde man den Bandnamen übersetzen.
Zu sagen, sie spielen einfach FOLK, würde zu kurz greifen. Die Bandmitglieder haben einen Background in KLASSISCHER MUSIK und JAZZ – und lassen sich auch sonst von anderen Genres beeinflussen. Bei Bremen Zwei gaben sie eine Kostprobe.
Les Poules à Colin: Der eigentümliche Gruppenname soll, so sagen sie, auf ein traditionelles Volkslied zurückgehen. Ist es also nur ein Zufall, dass das einzige männliche Mitglied ausgerechnet Colin heißt? Wie auch immer: Die kanadische Folk-Formation hat auf jeden Fall Humor. Andererseits kann der Fünfer aus dem frankophonen Québec erschreckend ernst werden.
Das jüngste Album "Morose", das dritte offizielle Werk der Bandgeschichte, birgt viele düstere Geschichten.
Die und viele andere beziehen Les Poules à Colin aus der an finsteren Versen überreichen Folk-Tradition. Gegründet wurde das Quintett vor knapp zehn Jahren. Da waren Sarah, Béatrix, Eléonore, Marie und Colin noch allesamt Teenager. Das Interesse an Folk-Musiken verschiedenster Art brachten einige von ihnen aus dem Elternhaus mit.

Les Poules à Colin:

Éléonore Pitre – guitar, vocals
Sarah Marchand – vocals, piano, guitar, bohdran
Colin Savoie-Levac – strings, podo-rhythm, vocals
Béatrix Méthé – violin, vocals
Marie Savoie-Levac – piano, bass, vocals

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Freitag
7.6.
20 Uhr

GYPSY / JAZZ
Lulo Reinhardt, Yuliya Lonskaya & Daniel Stelter

Eintritt  16 Euro

DREI INTERNATIONAL BEKANNTE GITARRISTEN unterschiedlicher Stilrichtung treffen sich auf der Bühne.

Der charismatische Gitarrist Lulo Reinhardt, eine der wichtigsten und authentischsten Stimmen der Musik der Sinti und Roma, glänzt mit seiner Mischung aus Gypsy, Jazz, Flamenco und südamerikanischen Rhythmen.

Brillant und vielseitig beeindruckt die weißrussische Künstlerin Yuliya Lonskaya mit eigenen Classic-, Folk-, Jazz- und Bossa Nova-Arrangements.

Mit seinem unnachahmlich unaufgeregten und doch einprägsamen Stil hat Daniel Stelter sich schon längst einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht. Sein Sound mäandert irgendwo zwischen Jazz, Pop und Klassik hin und her.

Solo, als Duo oder als Trio feiern die drei brillianten Ausnahmemusiker ihr Instrument auf höchstem Niveau.

Lulo Reinhardt – guitar
Yuliya Lonskaya – guitar
Daniel Stelter – guitar

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Freitag
14.6.
20 Uhr

CARIBIAN JAZZ
Les Colorés, feat. Chico Ndembo
Website

Eintritt  14 Euro

Die Band "Les Colorés" etablierte der Schlagzeuger Hervé Hartock getreu seiner Wurzeln, die im Biguine Jazz liegen.

Die multikulturelle Mischung der Musiker gibt der Gruppe ihre Bedeutung.
Die Basisbesetzung besteht aus vier Musikern: Drums: Hervé Hartock, Keyboard: Carly Quiroz, Bass: ChristianáSchantz, Gitarre: Arenur Anuku.
Als Gastsänger ist an diesem Abend Chico Ndembo eingeladen.
á Groovig wie Zouk, Biguine und Mazurka, Soul und Funk; neu arrangierte Standards und eigene Kompositionen, melodisch und rhythmisch zugleich, inspirieren zum Zuhören und Bewegen.
Diese Musik ist eine Einladung zum Tanzen und zum Reisen in farbige Klangwelten.

Im Juniá2014 áerschienádasáAlbum von Les Colorés unten dem Namen Hervé Hartock Trio.

Hervé Hartock – Drums Carly Quiroz – Keyboard ChristianáSchantz – Bass Arenur Anuku – Gitarre

Chico Ndembo – Gastsänger

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Samsstag
15.6.
20 Uhr

INSTRUMENTALS & SONGS
Jule Malischke – SOLO
Website

Eintritt  14 Euro

Jule Malischke versteht es, dank ihrer einzigartigen Ausstrahlung, das Publikum in sekundenschnelle in ihren Bann zu ziehen. Neben ihren eigenen Songs, in denen die junge Musikerin mit ihrer gefühlvollen Stimme und originellen Gitarrenbegleitungen den Hörer verzaubert, weiß sie ebenso instrumental auf der Gitarre zu überzeugen.

Seit vielen Jahren tritt sie erfolgreich als Gitarristin und Singer/ Songwriterin auf und war neben ihren eigenen Konzerten auch als Support von Uriah Heep, Barclay James Harvest und Christina Stürmer live wie auch in Radio und Fernsehen zu erleben.

Im Jahr 2010 wurde sie Stipendiatin des Förderprogramms "LIVE MUSIC NOW" und konzertierte regelmäßig in sozialen Einrichtungen für die Yehudi Menuhin Stiftung.

2014 erschien ihr Debütalbum "Whatever may happen" in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Gitarrenprofessor Stephan Bormann.

Jule Malischke zeigt in ihrem Soloprogramm "Instrumentals & Songs" ihre ganze musikalische Bandbreite. Virtuos schlägt sie dabei eine Brücke zwischen verschiedenen Stilistiken der Gitarrenliteratur.
Es erklingen Kompositionen von Heitor Villa-Lobos, Roland Dyens, Ralf Towner, Egberto Gismonti, eigene Popsongbearbeitungen wie eben auch ihre einzigartigen Songs mit Stimme und Gitarre, mit denen sie jeden Zuhörer mit auf ihre Reise nimmt.

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